Star Trek: Beyond

© ORF / Paramount Pictures/Kimberly French

Digital Life
10/03/2019

VHS widmet sich Science-Fiction-Technik-Utopien

Unter dem Motto „Schöne neue Welt“ finden in den kommenden Monaten Veranstaltungen und Lesekreise rund um Digitalisierung und Science Fiction statt.

Der Digitalisierungsschwerpunkt der Wiener Volkshochschulen geht in die nächste Runde. Im Oktober laden etwa zwei Lesekreise dazu ein, sich kritisch mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die Teilnahme an den Lesekreisen ist kostenlos, um Anmeldung wird jedoch gebeten. Ab 14. Oktober findet in der VHS Alsergrund (9., Galileigasse 8) der Lesekreis „cyber_feminismus & beyond“ statt – immer von 18:00-20:30 Uhr. Dabei werden Texte aus dem Cyber- und Technofeminismus in Texten von Donna Haraway und anderen Autorinnen gelesen. Der Lesekreis wird von Betina Aumair geleitet.

Smart Lies Lesekreis

Am 15. Oktober gibt es in der in der VHS Mariahilf (6., Damböckgasse 4) von 17 bis 20 Uhr einen Lesekreis zu „Smart Lies“. Dort werden ausgewählte Texte aus dem 2018 erschienenen Band, der sich den Schattenseiten der kleinen smarten Geräte in unserer schönen neuen Technik-Welt widmet, gemeinsam besprochen. Der Band wurde von Günther Friesinger und futurezone-Redakteurin Barbara Wimmer herausgegeben, die den Abend auch moderiert.

Gemeinsam mit den Autorinnen wird aus den Geschichten: „Unter uns“ von Barbara Wimmer, „Smart Emotions“ von Nina Dreist und „Ein fast perfekter Lauschangriff“ von Bettina Reinisch gelesen. Im Rahmen des Lesekreises werden die Fragen aufgeworfen: Wie weit ist die Realität noch von der Fiktion entfernt? Was ist durch die neue Technik alles möglich und was haben sich die Autorinnen nur ausgedacht und wieviel Dystopie steckt derzeit noch in den Geschichten?

Star Trek Podiumsdiskussion

Am 14. November findet an der VHS Ottakring (16., Ludo-Hartmann-Pl. 7) von 18 bis 21 Uhr ein Podiumsgespräch zum Thema „Das Phänomen Star Trek statt. Dieses ist mit Chase Masterson, Originaldarstellerin der Bajoranerin "Leeta" in Star Trek: Deep Space Nine und Max Grodenchik, Originaldarsteller des Ferengis "Rom" in Star Trek: Deep Space Nine hochkarätig besetzt.

Der Abend dreht sich um die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, in denen die Star Trek-Serien entstanden sind, und um Utopien und Dystopien im Star Trek-Universum. Einblicke aus dem Dreh-Alltag der berühmtesten Science Fiction-Serie aller Zeiten werden natürlich auch nicht zu kurz kommen. Moderiert wird der Abend von Johannes Grenzfurtner von monochrom.

Utopie oder bald Wirklichkeit?

Am 20.11. wird es von 17 bis 20 Uhr in der VHS Wiener Urania (1., Uraniastraße 1) einen Vortrag und Diskussion zum Thema „Utopie oder bald Wirklichkeit? Gesellschaftspolitische Ansätze in Science Fiction“ geben. Dieser Abend beschäftigt sich mit den gesellschaftspolitischen Ansätzen in Science Fiction. In Filmen und Romanen des Genres werden verschiedenste Zukunftsszenarien geboten.

Themen wie Übertechnologisierung, Ressourcenknappheit, Cyberwar und der Kampf Mensch gegen Mensch und Mensch gegen Maschine zeichnen ein eher negatives Zukunftsbild. Doch gibt es auch eine Vielzahl an vielversprechenden Ansätzen, die in einen gesellschaftspolitischen Diskurs einfließen können.

Von 26.11. bis 12.12. gibt es dann an der 17 bis 20 Uhr in der VHS Meidling (12., Längenfeldgasse 13-15) einen Videokreis: „Gesellschaftspolitik und soziale Utopien im Star Trek-Universum“. Dort werden Episoden aus Star Trek-Serien gemeinsam angesehen. Unter gesellschaftspolitischen Gesichtspunkten werden soziale Utopien des Star Trek-Universums analysiert. Die Leitung des Videokreises hat Johannes Grenzfurtner von monochrom.

Dieser Artikel ist im Rahmen einer Kooperation zwischen futurezone und der VHS entstanden.