Games
16.11.2018

Nintendo begräbt Pläne für einen N64 Mini

Die ersten beiden Retro-Konsolen hat Nintendo nur veröffentlicht, um die Flaute zwischen der Wii U und der Switch zu überbrücken.

Im Jahr 2016 hatte Nintendo eine Mini-Version seiner klassischen Spielekonsole NES veröffentlicht, im Jahr 2017 folgte die SNES Classic. Fans gingen also davon aus, dass in Kürze auch eine neue Version der Nintendo 64 erscheinen würde. Doch dies Hoffnung begräbt Reggie Fils-Aime, Präsident von Nintendo America, im Gespräch mit Kotaku.

Bei den beiden ersten Konsolen habe es sich um zeitlich begrenzte Angebote gehandelt, mit denen Nintendo die Zeit zwischen zwischen der auslaufenden Wii U und der neuen Konsole Switch überbrücken wollte. Denn die Verkaufszahlen der Wii U hatten Anfang 2016 stark nachgelassen, die Switch wiederum erschien erst Anfang 2017. Nun liegt der Fokus auf der Switch, Nintendo hat also wenig Interesse am Release einer weiteren Retro-Konsole.

Dabei schließt der Manager nicht explizit aus, dass es jemals einen N64 Classic geben wird. Er betont aber explizit, dass es dazu derzeit keine konkreten Pläne bei Nintendo gibt. Der Fokus liegt derzeit darauf, mehr Retro-Spiele auf dem Aboservice Nintendo Switch Online (NSO) zu veröffentlichen. Derzeit gibt es dort 30 Versionen von NES-Spielen. Auf die Frage, ob das Angebot auch auf Retro-Spiele aus anderen Nintendo-Systemen ausgeweitet wird, antwortet Fils-Aime kryptisch: „Das werden wir noch sehen.“