© Bloober Team

Games
08/20/2020

Video zeigt, was die Grafik von PS5 und Xbox Series X kann

Die Entwickler können bessere Details und Lichteffekte nutzen - viele verzichten aber zugunsten besserer Performance darauf.

Dass die kommende Konsolengeneration eine deutlich bessere Grafik als die aktuelle liefern soll, bezweifelt niemand. Doch wie groß der Sprung wirklich ist, kann man sich oft nur schwer vorstellen. Deshalb haben die Entwickler von Observer, Bloober Team, ein Video veröffentlicht, das zeigt, was mit der neuen Konsolengeneration alles möglich ist.

Sie stellen Szenen des 2017 erschienen Originalspiels für Xbox One und PS4, mit den gleichen Szenen in der Next-Gen-Variante, System Observer Redux, gegenüber. Dabei wurde nicht nur die Grafik aufpoliert, sondern die Entwickler nutzten die neue Technologie, um die Welt immersiver zu gestalten, heißt es im Video.  

Raytracing bleibt Ausnahme

Dabei wurde vor allem Raytracing genutzt, das für eine realistischere und unheimlichere Szenerie sorgen soll. Das Spiel wird zudem in 4K-Auflösung und 60 Bildern pro Sekunde (fps) laufen. Leider scheint Raytracing aber die Ausnahme, nicht die Regel bei den Next-Gen-Konsolen zu sein. Zumindest nach aktuellem Stand verlassen sich viele Entwickler lieber auf konventionelle Lichtbrechungsmethoden. Das sagte der Xbox-Hardware-Architekt Mark Grossman auf der Hot-Chips-Konferenz gegenüber PC Gamer. Die Entscheidung der Entwickler würde eher zugunsten einer besseren Performance ausfallen, so Grossman.

Aus dem Trailer geht leider nicht hervor, von welchen Systemen die gezeigten Bilder stammen und ob es Unterschiede zwischen der PS5 und der Xbox Series X geben wird. Aus den technischen Daten der beiden Konsolen lassen sich nämlich zwei verschiedenen Ansätze ablesen.

So setzt man bei Microsoft mit 12 TeraFLOPS für die Xbox Series X auf eine wuchtige Zahl. Das bedeutet theoretisch, dass die neue Xbox Bilder mit höherer Auflösung, mehr fps, größerer Sichtweite oder mehr Details darstellen könnte als bei Sonys PS5 mit „nur“ 10,28 TeraFLOPS. Allerdings will Sony die fehlenden 2 TeraFLOPS mit einer besseren Prozessortaktung und einer schnelleren SSD ausgleichen. Wie sich das auf die Konsolen auswirkt, wird man aber erst erfahren, wenn sie auf den Markt kommen.

Preis und Erscheinungsdatum

Wann die beiden Konsolen auf den Markt kommen und was sie kosten sollen, haben weder Sony noch Microsoft verraten. Ein angeblicher Insider nannte auf Twitter ein mögliches Datum und den Preis für die beiden Konsolen.

einen Twitter Post Platzhalter.

Wir würden hier gerne einen Twitter Post zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Twitter zu.

So soll die PS5 am 13. November erscheinen und 399 US-Dollar (digitale Variante) bzw. 499 US-Dollar (Disc-Variante) kosten. Die Xbox Series X soll am 6. November erscheinen und ebenfalls 499 US-Dollar kosten, die abgespeckte Series S soll einen Tag früher auf den Markt kommen und 299 US-Dollar kosten. Dabei handelt es sich nicht um offizielle Angaben, allerdings decken sich die Information mit anderen Gerüchten, Leaks und Expertenmeinungen.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Um diesen Artikel lesen zu können, würden wir Ihnen gerne die Anmeldung für unser Plus Abo zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diese anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.