100% elektrisches Nutzfahrzeug - der neue CITROËN Ë-JUMPY

© William CROZES für Automobiles Citroen / William CROZES

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Citroën: Alle Transporter und Kleinbusse werden elektrisch

Wenn es um den Umstieg von Benzin und Diesel auf Elektro geht, dreht sich die Diskussion meist nur um PKW und den Individualverkehr. Nicht so sehr im öffentlichen Bewusstsein stehen andere Fahrzeugkategorien wie etwa Nutzfahrzeuge, obwohl diese auch einen beträchtlichen Teil zum Co2-Ausstoß beitragen. Der französische Autohersteller Citroën will dies ändern und die Nische schnell besetzen.

Ab 2021 alles Elektro

Während der Konzern mit dem ë-C4 erst vor wenigen Monaten sein erstes „klassisches“ vollelektrisches Auto vorgestellt hat, zählt Citroën bei Transportern, Kleinbussen und Vans zu den Vorreitern der Elektrifizierung. Bereits 2021 werden alle Nutzfahrzeug-Modelle elektrisch zur Verfügung stehen.

Neben drei Versionen des kompakten ë-Jumpy, der in drei Längen von 4,60 bis 5,30 Metern bereits vollelektrisch erhältlich ist, folgt mit dem ë-Jumper im kommenden Jahr auch der größere Transporter mit insgesamt vier Längen und drei Höhen und einem Laderaumvolumen bis zu 17 Kubikmeter. Bereits bestellbar ist im Segment der Vans und Kleinbusse der ë-SpaceTourer, der in drei Längen ebenfalls mit elektrischem Antrieb angeboten wird.

Von Paketzustellung bis Taxi-Shuttle

„In der Diskussion um Co2-schonende Elektromobilität sollten Nutzfahrzeuge eine viel größere Aufmerksamkeit bekommen. Denn abseits der PKW-Stoßzeiten prägen genau sie unser Straßenbild – von den Paketzustellern über die Gewerbetreibenden bis zu den Taxi-Shuttles und Möbellieferanten“, sagt Markendirektor Patrick Dinger von Citroën Österreich.

Dabei seien Nutzfahrzeuge geradezu prädestiniert für einen Elektroantrieb. „Viele Unternehmen verfügen über die entsprechende Infrastruktur, um eine Ladestation beim Abstellplatz zu errichten. Dort kann das Fahrzeug über Nacht oder während Stellpausen aufgeladen werden – die vielen Fahrten zur Tankstelle entfallen“, erklärt Dinger im Gespräch mit der futurezone.

Weniger Lärm, genügend Reichweite

Dazu komme, dass Elektromotoren um einiges leiser als Verbrenner seien, was Verkehrslärm reduziere. Auch was die erforderlichen Reichweiten betrifft, eigne sich ein Elektroantrieb perfekt. Bei den meisten Nutzfahrzeug-Modellen lässt Citroën zwischen einem 50-kWh- und einem 75- kWh-Akku wählen, was beim ë-Jumpy und beim ë-SpaceTourer Reichweiten von 230 bzw. 330 Kilometern (WLTP) verspricht. Auch der große Transporter ë-Jumper bewegt sich in diesem Reichweiten-Spektrum.

„Im Schnitt sind solche Fahrzeuge 100 bis 150 Kilometer am Tag unterwegs – selbst wenn es um die Zustellung oder Personentransporte im ländlichen Raum geht. Mittels Schnellladestationen kann die Batterie zudem in 30 bis 45 Minuten auf 80 Prozent ihrer Kapazität geladen werden“, sagt Dinger. Was die Lebensdauer des Akkus betrifft, gewährt Citroën eine Garantie von 8 Jahren oder 160.000 Kilometern für 70 Prozent der Kapazität.

Hohe Nachfrage von Firmen

Die Nachfrage und der Bedarf von Gewerbetreibenden sei definitiv da, diese seien nicht zuletzt auch durch existierende Förderungen mehr als bereit für den Umstieg auf Elektro. „Wer seine Firma nachhaltig positionieren will, kommt um das Thema ohnehin nicht mehr herum. Bisher hat aber einfach das Angebot gefehlt“, sieht der Markenchef von Citroën Österreich die Zeit für die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen reif.

Wie bei den E-Autos für den Individualverkehr will der französische Hersteller auch im Nutzfahrzeugsegment damit punkten, dass Elektro leistbar sein müsse, wie CEO Vincent Cobée anlässlich der Präsentation des Elektro-Winzlings Ami zur futurezone sagte: „Im Schnitt sind E-Autos in der Anschaffung aber immer noch zu teuer. Sie kosten 10.000 Euro mehr als ein durchschnittliches Auto mit Verbrennungsmotor. Wir wollen diese Lücke füllen und Elektromobilität für alle zugänglich machen.“

Preise und Förderungen

Während der ë-SpaceTourer ab 57.350 Euro (inkl. Mwst) erhältlich ist, gibt es den ë-Jumpy bereits ab 32.000 Euro (zuzgl. Mwst). Neben der staatlich unterstützten Elektromobilitätsförderung, die bis zu 12.500 Euro beträgt, können Firmen bei der gewerblichen Anschaffung eines Elektrofahrzeugs bis 28. Februar 2021 zusätzlich von der neu geschaffenen Investitionsprämie profitieren, die bis zu 14 Prozent der Investitionssumme ausmacht.

Dieser Artikel entstand im Rahmen einer redaktionellen Kooperation mit Citroën.

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Martin Stepanek

martinjan

Als früher „Digital Native“ schon 1984 dem legendären Macintosh 128k seines Vaters ausgesetzt. Erster eigener Computer: Atari 520ST. Gadget-verliebt. Während Journalisten-Verschnaufpausen Alte-Musik-Sänger im Vienna Vocal Consort. Liebt gute TV-Serien. Und Wien.

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