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Daimler muss 1,3 Millionen Mercedes-Autos zurückrufen

Die US-Sparte von Daimler, Mercedes-Benz USA, gab am Samstag bekannt, dass in dem Land 1,29 Millionen Fahrzeuge zurückgerufen werden müssen. Betroffen sind verschiedene Modelle, die seit 2016 verkauft wurden. 

Grund für den Rückruf ist ein Softwarefehler im Notrufsystem eCall. So kann im Falle eines Unfalls möglicherweise nicht der richtige Fahrzeugstandort kommuniziert werden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Betroffene Modelle

Der Rückruf betrifft die Modelljahre 2016-2021 der CLA-Klasse, GLA-Klasse, GLE-Klasse, GLS-Klasse, SLC-Klasse, A-Klasse, GT-Klasse, C-Klasse, E-Klasse, S-Klasse, CLS -Klassen-, SL-Klasse-, B-Klasse-, GLB-Klasse-, GLC-Klasse- und der G-Klasse. Das geht aus einer entsprechenden Mitteilung der Behörde hervor. Der Autohersteller will das Problem durch ein Update lösen.

Daimler selbst hat in Europa im Oktober 2019 eine Untersuchung eingeleitet, weil bei einem Unfall eine ungenaue Fahrzeugposition weitergeleitet wurde. Im Rahmen der Nachforschungen stieß man auf mehrere derartige Vorfälle. Das Notfallsystem eCall ist seit 2018 für alle neu in der EU zugelassene Fahrzeuge verpflichtend. Über einen Rückruf in Europa war vorerst nichts bekannt.

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