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01/08/2019

Das sind die Notebook-Highlights der CES 2019

Vom umgedrehten Notch bis zum Gaming-Mutterschiff: In Las Vegas wurden neue Notebooks gezeigt.

Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas wurden in den vergangenen Tagen jede Menge Notebooks präsentiert, von Samsungs Notebook 9 Pro bis Gaming-Laptops von Lenovo und Dell. Hier sind die wichtigsten Ankündigung im Überblick.

Lenovo: Neue ThinkPads und Gaming-Laptops

Lenovo präsentierte auf der CES neue Modelle seiner populären ThinkPad-X1-Reihe. Das ThinkPad X1 Carbon ist bereits in der siebenten Generation angelangt und kommt mit einem sichtbaren Kohlefasergeflecht auf der Deckelaußenseite. Das Gerät ist dünner und leichter als seine Vorgänger und bei einem Gewicht von etwas mehr als 1,1 Kilogramm gerade einmal 14,65 Millimeter dick.

Das ThinkPad X1 Yoga mit 360-Grad-Scharnier wurde in der vierten Generation gezeigt und ist nun vollständig in Aluminium gehüllt. Der Rahmen wurde um elf Prozent geschrumpft, das Gewicht beträgt knapp über 1,35 Kilogramm.

Zum Einsatz kommen bei beiden Geräten Intel-Core-Prozessoren der achten Generation. Beide Geräte sind mit dem neuen Dolby Atmos System mit vier Lautsprechern ausgestattet, Details zu Ausstattungsvarianten werden noch genannt. Erhältlich sein sollen beide Geräte ab Juni. Das X1 Carbon wird ab 1709 Dollar, das X1 Yoga ab 1929 Dollar kosten.

Der chinesische Hersteller zeigte auch neue Gaming-Laptops: Den Legion Y540 mit 15,6 Zoll Bildschirm und den Legion Y740 in den Bildschirmgrößen 17,3 und 15,6 Zoll. Sie sollen mit den mobilen GeForce-RTX-Grafikkarten der nächsten Generation kommen, die dünnere Formfaktoren erlauben. Erhältlich sein sollen die Y740-Geräte ab Anfang Februar ab 1750 Dollar. Der Y540 wird im Mai folgen und ab 930 Dollar zu haben sein.

Umgedrehter Notch und Gaming-Mutterschiff

Asus hat bei seinem Zenbook S13 den Rahmen weiter geschrumpft. Das Display-Gehäuse-Verhältnis des 13,9 Zöllers beträgt 97 Prozent. Das 13 Millimeter dünne Gerät bringt 1,1 Kilogramm auf die Waage. Für die Webcam wurde eine kleine Ausbuchtung nach oben angebracht, der von einigen als "umgedrehter Notch" bezeichnet wird.

Im Zenbook arbeitet ein Vierkernprozessor der achten Intel i7-Generation. Manche Varianten enthalten den Grafikchip GeForce MX150. Neben zwei USB-C-Anschlüssen weist das Gerät auch einen USB-Port sowie einen MicroSD-Kartenleser auf. Die Preise wurden noch nicht bekannt gegeben. Verfügbar sein soll das Zenbook S13 noch im ersten Quartal.

Für Aufsehen sorgte Asus mit seinem RoG Mothership, das The Verge als „Surface Pro für Gamer“ titulierte. Das 17,3 Zoll-Gerät mit Full-HD-Auflösung kommt mit bemerkenswerten Formfaktor und packt die Technik in die Display-Einheit anstatt unter die Tastatur.

Ein Standfuß, der automatisch ausklappt und verstellbar ist, hält den Bildschirm aufrecht. Die Tastatur fungiert beim Transport auch als Bildschirmschutz. Hinter dem Bildschirm arbeiten die neue mobilen Nvidia RTX 2080 Grafikkarte und ein Intel Core i9-8950 Prozessor. Mit fünf Kilogramm ist das „Mutterschiff“ nicht gerade leicht und vermutlich auch nicht billig. Erhältlich sein soll es ab dem zweiten Quartal.

Samsung zeigt Notebook 9 Pro und Notebook Flash

Samsung zeigte ein Update seines 2-in-1 Windows-10-Laptops Notebook 9 Pro, das laut Mashable viele Schwächen des 2017 erstmals veröffentlichten Gerätes ausmerzt. Das knapp 1,3 Kilogramm leichte Gerät weist einen dünneren Rahmen und merkbare bessere Performance auf. Ausgestattet ist es mit einem Core i7-Prozessor der achten Generation mit 8 GB RAM, 256 GB SSD-Speicher und einem 13,3-Zoll-Bildschirm (1920 x 1080 Pixel) sowie drei USB-C-Anschlüssen, zwei davon unterstützen Thunderbolt. Erhältlich sein soll es noch im Jänner, Preisangaben gibt es noch nicht.

Ebenfalls gezeigt wurde das Notebook Flash, das für knapp 350 Dollar ab Mitte Jänner zu haben sein soll und mit Intels Celeron- und Pentium-Prozessoren mit 4GB RAM ausgeliefert wird. Die runden Retro-Tasten samt Fingerabdrucksensor wirken nett, ansonsten gibt es bei dem Billig-Laptop wenig Bemerkenswertes.

Acer: Swift 7 und Gaming-Convertible

Acer zeigt sein überarbeitetes Notebook Swift 7. Die Rahmen wurden im Vergleich zum Vorgängermodell weiter reduziert. Das Gehäuse-zu-Display-Verhältnis beträgt nun 92 Prozent. Die Webcam des 14-Zöllers mit FullHD-Auflösung befindet sich ausklappbar zwischen Tastatur und Bildschirm. Der knapp 0,9 Kilogramm leichte Laptop ist mit 9,95 Millimeter etwas dicker als sein Vorgänger (8,98 mm). Im Inneren arbeitet ein Intel Core-i7-Prozessor der achten Generation. Externe Geräte können über zwei USB-C-Anschlüsse angedockt werden.  Das Gerät soll im Mai ab rund 1700 Dollar erhältlich sein. Genaue Preise wurden noch nicht genannt.

Beim Gaming-Convertible Predator Triton 900, der auf der CES ebenfalls gezeigt wurde, gibt sich Acer weniger minimalistisch. Das 17-Zoll-Notebook, dessen Touchpanel in 4K auflöst, ist mit Nvidias mobilen Geforce-RTX-2080-Chips ausgestattet. Als Prozessor kommt ein Intel Core-i7-8750H-Prozessor zum Einsatz. Als Besonderheit wartet das Gerät mit einem gefrästem Drehscharnier auf. Auch der Preis hat es in sich. Kosten soll der Predator rund 4000 Dollar.

Dell Alienware m17

Dell stellte auf der CES sein mit 2,6 Kilogramm vergleichsweise leichtes Gaming-Notebook Alienware m17 vor, das ebenfalls Nvidia-Grafikkarten der Turing-Generation (RTX 2080 Max-Q, RTX 2070 Max-Q oder RTX 2060) nutzt. Das Gerät ist mit 23 Millimeter auch bemerkenswert schlank.  Die CPU-Optionen reichen bis zu Intels Core i9-8950HK.

Huawei MateBook 13

Huawei stellte auf der CES das MateBook 13 vor und reitet mit der günstigeren und leicht aktualisierten Version des MateBook X einen weiteren Angriff auf Apples MacBooks. In den USA soll das Gerät Ende Jänner ab knapp 1000 Dollar erhältlich sein.