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Erster Elektro-Bugatti hat Tausendstel der Leistung eines Veyron

Vor mehr als 20 Jahren stellte die ursprünglich französische und seit 1998 zu VW gehörige Sportwagenmarke Bugatti erstmals sein Konzept Veyron vor. Mit 1001 PS aus 16 Zylindern konnte das für Autofreaks märchenhafte Auto aufwarten. Später wurde auf 1200 PS aufgestockt, der Nachfolger Chiron kommt gar auf 1600 PS. Elektrofahrzeuge von Bugatti gab es bisher nicht. Auf der gerade zu Ende gegangenen Consumer Electronics Show 2022 in Las Vegas hat Bugatti nun allerdings seinen ersten zarten Einstieg in die Elektromobilität verkündet - mit weniger als einem Tausendstel der Leistung des Veyron.

Nur 15,8 Kilogramm schwer

Das erste Elektrofahrzeug von Bugatti hat 0,7 kW (0,95 PS), zwei Räder und kann maximal 2 Personen mit maximal 30 km/h transportieren. Es ist ein E-Scooter. Wie Electrek berichtet, hat Bugatti diesen gemeinsam mit dem US-Unternehmen Bytech entwickelt. Der Scooter ist 15,8 Kilogramm schwer und sieht immerhin ganz nach Bugatti aus. Durch seitliche LED-Streifen, einen geschwungenen roten Rückstrahler und Bugatti-Logo an der Front stellt man seine Liebe zur Sportwagenmarke unter Beweis. Erst recht aber durch ein nach hinten projiziertes Logo, das die Initialen von Firmengründer Ettore Bugatti zeigt.

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Wann der Bugatti-E-Scooter verkauft wird und zu welchem Preis, ist noch nicht bekannt. Dass es deutlich weniger als die 1,9 Millionen Euro für einen Ur-Veyron sein werden, liegt im Bereich des Möglichen. Dass Autohersteller kleinere Elektrofahrzeuge anbieten, ist an sich nichts Ungewöhnliches. BMW, Porsche oder Seat haben in der Vergangenheit etwa E-Bikes und E-Scooter präsentiert. Vor einiger Zeit hat auch Tesla-CEO Elon Musk angekündigt, dass sein Unternehmen ein Fahrrad mit Elektroantrieb herausbringen könnte. Bisher wurde daraus nichts.

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