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06/27/2020

Günstiges Google Pixel 4a offenbar in den Startlöchern

Ein Google-Gerät durchlief den Zertifizierungsprozess der US-Behörde FCC, dabei dürfte es sich um das Pixel 4a handeln.

Eigentlich wurde Googles günstiges Pixel-Smartphone im Rahmen der Google I/O Mitte Mai erwartet. Aufgrund der Pandemie wurde die Konferenz jedoch abgesagt, somit fiel auch die Handy-Präsentation ins Wasser. Seitdem wird spekuliert, ob oder wann das Smartphone nun präsentiert werden soll. Branchenexperte Jon Prosser hat zuletzt sogar spekuliert, dass es erst im Oktober soweit sein könnte

Nun deutet aber vieles auf einen unmittelbar bevorstehenden Start hin. Wie 9to5Google berichtet, durchlief das Handy den Zertifizierungsprozess der US-Behörde Federal Communications Commission (FCC). In den Dokumenten ist vom Modell G025J die Rede - das Pixel 4 trug die Bezeichnung G020.  

Französischer Händler listete es

Kurz zuvor tauchte das Handy außerdem auf der Webseite eines französischen Händlers auf. Dort wurde es zu einem Preis von 441,65 bzw. 509,56 Euro für die XL-Version angeboten. Dass es sich dabei um die finalen Preise handelt, ist jedoch unwahrscheinlich. Zum Vergleich: Das Pixel 3a kostete beim Start 399 Euro.

Das alles muss nicht unbedingt heißen, dass das Handy kurz vor dem Start ist. Prosser spekulierte etwa, dass das Handy zwar im Juli vorgestellt, aber erst ab Oktober verkauft werden könnte. 

Was erwartet wird

Das Pixel 4a ist eine leicht abgespeckte und neu gestaltete Version des Google Pixel 4, das vergangenes Jahr vorgestellt wurde. Es kommt voraussichtlich mit einem 5,8 OLED-Screen mit Kameraloch für die Selfie-Kamera.

Das kleine Kameraloch bedeutet aber auch, dass die Infrarot-Sensoren für die Gesichtserkennung sowie der Soli-Radar-Chip für die Gestensteuerung beim Pixel 4a wegfallen. Dafür wird das Gerät offenbar über einen Fingerprintsensor auf der Rückseite verfügen.

Single-Kamera mit Google-Software

Ebenso auf der Rückseite wird eine einzige 12,2-MP-Kameralinse untergebracht sein. Anstatt mehrerer Linsen setzt Google weiterhin auf eine konservative Kamera-Hardware und konzentriert sich mehr auf die Kamera-Software, die bislang stets in hohen Tönen gelobt wurde. Ein Weitwinkelobjektiv oder einen Tiefensensor wird es nicht geben.

Im Inneren steckt voraussichtlich ein Snapdragon 730 Prozessor, 6 GB RAM sowie Speicherplatz für 64 GB. Auf einen Bildschirm mit einer höheren Bildwiederholfrequenz müssen Google-Pixel-4a-Nutzer wohl auch verzichten.

Der Akku wird lediglich eine Kapazität von 3.080 mAh haben und mit maximal 18 Watt geladen werden können. Die Möglichkeit, das Gerät kabellos zu laden, wird es nicht geben.