Interview: Was Xiaomi in Österreich geplant hat
Interview: Was Xiaomi in Österreich geplant hat
© Kurier/Gerhard Deutsch

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Xiaomi Österreich: "Wir versuchen höhere Preise im Handel zu vermeiden"

Steigende Smartphone-Preise, hauseigene Xiaomi-Chips und und Software-Updates - wir hatten einige Fragen für Tibor Wagner, der seit einem Jahr Country Manager von Xiaomi in Österreich ist.

Wir haben den Xiaomi-Österreich-Chef Tibor Wagner zur aktuellen Preisstrategie des Herstellers gefragt. Außerdem wollten wir von ihm wissen, wie es um die Software-Support-Dauer bei günstigeren Geräten aussieht und ob Xiaomi bald eigene Prozessoren haben wird.

futurezone: Das Xiaomi 11T (hier auf Amazon) ging mit einem Preis von 549 Euro an den Start, das 12T (hier auf Amazon) kostete nach dem Release 599 Euro und das aktuell 13T (hier auf Amazon) gibt es ab 649 Euro. Wann haben die Preissteigerungen ein Ende?

Tibor Wagner: Wir versuchen grundsätzlich höhere Preise im Handel zu vermeiden, jedoch ist am Smartphone-Markt derzeit ein klarer Trend zu erkennen: Endverbraucherinnen und Endverbraucher greifen oft auf teurere Geräte zurück, die sie dann aber auch länger behalten. Gleichzeitig ist es unsere Absicht, die Kundinnen und Kunden zufriedenzustellen, was aber eine Reihe an diversen Spezifikationen der Smartphones verlangt, die sich schlussendlich auch im Verkaufspreis widerspiegeln. Xiaomi bietet zudem herausragende Smartphone in allen Preisklassen an. 

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Tibor Wagner, Country Manager von Xiaomi Österreich

Beim aktuellen Xiaomi 13T und 13T Pro (hier auf Amazon) wird das Upgrade für die nächsten 4 Generationen von Android garantiert. Gilt das nur für die Spitzenklasse oder werden auch günstigere Xiaomi-Geräte und Redmi-Phones (hier auf Amazon) von der langen Support-Dauer profitieren? 
Vorerst wird es hier keine Änderungen geben und die Redmi-Modelle bleiben bei der gewohnten Support-Zeit. 

Das faltbare Mix Fold 3 kommt in den Rezensionen gut weg. Wann wird das faltbare Xiaomi-Phone nach Österreich kommen?
Zurzeit ist nicht geplant, dass das Xiaomi Mi Mix Fold nach Österreich kommen wird. Wir evaluieren den Markt kontinuierlich und das kann sich natürlich jederzeit ändern. 

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Vor mehr als 2 Jahren hat Xiaomi seinen ersten selbstentwickelten Prozessor, den Imaging Chip Surge C1, präsentiert. Seither hat man aber nichts mehr davon gehört. Wie steht es um die interne Entwicklung solcher Bildsignalprozessoren?
Wir arbeiten laufend an den Chipsätzen und werden diese ankündigen, sobald wir sie auf den Markt bringen. 

Wird Xiaomi in Zukunft eigene SoCs entwickeln? Oder verlässt man sich auf Zulieferer wie MediaTek und Qualcomm?
Xiaomi hat sich zum Ziel gesetzt, ein führendes Technologieunternehmen zu sein, einschließlich der Entwicklung von Betriebssystemen und Chipsätzen. 

Sie sind jetzt seit einem Jahr Country Manager von Xiaomi in Österreich. Welche Bilanz ziehen sie aus dem vergangenen Jahr?
Das erste Halbjahr war eine Art Entdeckungstour und vor allem viel Arbeit. In der zweiten Jahreshälfte haben wir durch die großartige Unterstützung des Xiaomi-Austria-Teams sowie unseren Partnerinnen und Partnern viel erreicht. Ich ziehe somit eine sehr positive Bilanz.

Welche Pläne haben Sie mit Xiaomi in Österreich für die Zukunft?
Wir wollen den Abstand zu den Marktführern kontinuierlich verringern und uns vorerst als starke Nummer 3 am österreichischen Smartphone-Markt etablieren. Zudem bauen wir unsere Kooperationen mit den verschiedenen Netzbetreibern stetig aus und fokussieren uns auf den stationären Handel. 

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Florian Christof

FlorianChristof

Großteils bin ich mit Produkttests beschäftigt - Smartphones, Elektroautos, Kopfhörer und alles was mit Strom betrieben wird.

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