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04.01.2019

Konfigurator online: Tesla Model 3 kostet bis zu 79.000 Euro

Ab sofort kann man das Tesla Model 3 in Österreich konfigurieren und bestellen. Auch das Auslieferungsdatum ist bekannt.

Mitte November ist das Tesla Model 3 erstmals offiziell in Österreich präsentiert worden. Nun kann hierzulande das günstigere Tesla-Auto auch konfiguriert und bestellt werden. Der entsprechende Online-Konfigurator für das Model 3 ist nun online.

In der Basisausstattung kostet das Model 3 genau 58.300 Euro oder 615 Euro monatlich für die Leasing-Variante. Dazu kommt noch eine einmalige Bearbeitungsgebühr in der Höhe von 980 Euro. Die Reichweite wird dabei mit 560 Kilometern (nach WLTP) angegeben.

Will man eine andere Farbe als "Solid Black", werden - je nach Auswahl - ein paar hundert Euro mehr verlangt. Ähnlich bei der farblichen Gestaltung des Innenraums. Inkludiert sind die 18-Zoll Aero-Felgen, die 19-Zoll Sport-Felgen kosten 1600 Euro extra.

Zwei Tage lang durfte die futurezone ein aus den USA importieres Tesla Model 3 testen

Das Model 3 ist etwas kleiner als der große Bruder Model S und wird vom Hersteller noch nicht in Europa ausgeliefert

Das Elektroauto hat ein durchgehendes Glasdach und 19-Zoll-Reifen

Im Unterboden des Model 3 befindet sich in der Long-Range-Version ein 80-kWh-Akku

Die Türschnalle des Model 3 kann auf der Fahrerseite nur mit der linken Hand geöffnet werden. Der Daumen drückt, die restlichen Finger ziehen an der aufklappenden Schnalle

Beim Einsteigen sticht zunächst das aufgeräumte Armaturenbrett ins Auge

Runde oder eckige Lüftungsauslässe fehlen. Man sieht lediglich einen breiten, schmalen Lüftungsschlitz, eine Holzzierleiste und das zentrale 15-Zoll-LCD-Touchscreen

Die einzigen physischen Eingabeinstrumente befinden sich am Lenkrad

Am Touchscreen werden so gut wie alle Einstellungen vorgenommen. Hier stellt man u.a. auch die Blasrichtung der Lüftung ein, wobei man als Fahrer und Beifahrer zwischen einem und zwei Strahlen wählen kann

Unterhalb des Displays gibt es eine Smartphone-Ablage mit Ladeanschlüssen, die man selbst wechseln kann. Die dazugehörigen USB-Ports sind unterhalb der aufklappbaren Ablage untergebracht

Blick vom Fahrersitz in den gläsernen Himmel

Praktisch: Kleiderhaken oberhalb der hinteren Türen

Platz haben alle fünf Passagiere reichlich. Auch Babyschalen lassen sich komfortabel unterbringen. Wenn gleich zwei davon per Isofix montiert werden, ist der fünfte Sitzplatz allerdings niemandem mehr zuzumuten

Die Rücksitzlehnen können in zwei Teilen umgeklappt werden, um die Ladefläche zu vergrößern

Die Türen werden durch Druck auf einen kleinen Knopf am oberen Ende des Handgriffs geöffnet

Im vorderen Kofferraum ("Frunk" genannt) bekommt man einen Handgepäckskoffer oder andere kleine Gepäckstücke hinein

Der hintere Kofferraum klappt unterhalb der Heckscheibe auf. Die Klappe scheint klein,...

... doch der Raum dahinter ist groß. Platz findet sich auch unterhalb einer Bodenabdeckung - wo man üblicherweise einen Ersatzreifen vermuten würde

Das futurezone-Testfahrzeug wies die Premium-Ausstattung auf, worin u.a. ein adaptiver Tempomat, LED-Frontlichter oder automatisch einklappende Seitenspiegel enthalten sind

Zwischen vorderem Radkasten und Vordertüre erkennt man eine der zahlreichen Außenkameras des Model 3, die dereinst weitgehend autonome Fahrt ermöglichen sollen

Blick von oben durch die Windschutzscheibe. Das Lenkrad kann in Höhe und Tiefe verstellt werden. Das Display ragt aus dem Armaturenbrett hervor

Zentral in der Windschutzscheibe integriert sind Helligkeitssensor und weitere drei Kameras

Aufladen an der Schnellladestation Weigelsdorf nahe Ebreichsdorf in Niederösterreich

Bei viel Staub in der Luft sind rund um die Ladeanschlussklappe zahlreiche Fingerabdrücke erkennbar

Der Ladeanschluss des US-Modells ist um einiges kleiner als ein für europäische Tesla-Modelle gebräuchlicher Typ-2-Anschluss. Ein Adapter ist deshalb zum Aufladen notwendig

In Wien werden derzeit hunderte neue Ladestationen für Elektroautos im öffentlichen Raum errichtet. Die neuen Tanke-Stationen sind noch bis 1. Oktober 2018 kostenlos und ohne Zugangskarte benutzbar

Die Möglichkeit des Gratis-Aufladens habe ich in der Nussdorferstraße genutzt

Die Station befindet sich direkt vor dem Kaffee Monarchie

Am Display sieht man genau, wie lange man an der Station bleiben sollte, um den Akku bis zu einem selbst gewählten Grenzwert aufzuladen

Das Model 3 bei Nacht: Coole Beleuchtung vorne und unterhalb der Türen

Hecklichter und strahlende Passagiere

Mit dem Model 3 will Tesla sein erstes Mittelklassefahrzeug auf den Markt bringen und damit die Herzen von Millionen Elektromobilitäts-Fans rund um die Welt erobern

Am Ende sollen Elektroautos laut Plan des US-Unternehmens sämtliche Fahrzeuge mit fossilen Brennstoffen hinter sich lassen

Das Model 3 am Cobenzl

Das Model 3 in der Nähe von Seibersdorf

Das Model 3 war nach Model S und Model X bereits das dritte Tesla-Modell, das die futurezone getestet hat

Die "verbesserte Autopilot-Funktionalität" kostet dann auch nochmal 5300 Euro wenn man sie gleich mitbestellt. Eine Nachrüstung derselben Funktion kommt auf 7400 Euro.

Schneller, aber weniger Reichweite

Für die Performance-Variante des Model 3 verlangt Tesla mindestens 69.100 Euro. Gegenüber der Basisversion mit Allradantrieb und Dualmotor beschleunigt das Performance-Modell etwas schneller, verfügt über eine höhere Höchstgeschwindigkeit, muss aber bei der Reichweite kleinere Einbußen hinnehmen - 530 Kilometer (nach WLTP). In der teuersten Variante kostet das Model 3 79.030 Euro.

60.000 Euro für ein Model 3

Unterm Strich muss für ein Tesla Model 3 in Österreich mindestens 59.280 Euro hinblättern, oder eben 615 Euro monatlich. Für eine freie Farbauswahl inklusive Autopilot-Funktion werden in etwa 66.000 Euro fällig. Einsparungen durch E-Auto-Förderungen jeglicher Art sind dabei nicht berücksichtigt.

Wer jetzt sein Model 3 per Online-Konfigurator bestellt, soll sein Fahrzeug im März erhalten, heißt es von Tesla gegenüber der futurezone.