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Mercedes EQC 4x4²

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10/15/2020

Mercedes stellt Elektro-Geländewagen EQC 4x4² vor

Der Offroad-taugliche SUV soll sogar die Mercedes G-Klasse im Gelände übertreffen.

Spätestens seit dem Tesla Cybertruck ist klar: Die Elektromobilität will runter von der Straße. Das hat auch Mercedes erkannt und deshalb den EQC 4x4² vorgestellt.

Das Fahrzeug basiert auf dem Elektro-SUV EQC. Um diesen tatsächlich geländegängig zu machen, wurden einige Änderungen vorgenommen. Die Bodenfreiheit wurde von 14 Zentimeter auf 29,3 Zentimeter erhöht. Damit hat der Elektrobolide sogar um 5,8 Zentimeter mehr Platz als die Mercedes G-Klasse.

Die Watttiefe, also die Tiefe des Gewässers, die ein Fahrzeug durchfahren kann, liegt damit bei 40 Zentimetern. Beim normalen EQC sind es nur 15 Zentimeter. Um diese Bodenfreiheit zu ermöglichen, wurden Portalachsen statt herkömmliche Achsen verbaut. Die Räder liegen dabei an den Achsköpfen weiter unten, wodurch das Fahrzeug nach oben rückt.

Großer Böschungswinkel

Der Böschungswinkel, das ist die maximale Steigung die das Fahrzeug aus einer Ebene heraus anfahren kann, ist damit vorne auf 31,8 Grad und hinten auf 33 Grad gestiegen. Das ist um 11 bis 13 Grad mehr als beim normalen EQC und auch mehr als bei der G-Klasse (28 Grad).

Weitere Vorteile im Gelände sollen neue Offroad-Fahrprogramme bringen. Dabei wird etwa der Drehmomentverlauf verbessert, wenn auf losem Untergrund angefahren wird. Als Bereifung kommen brachiale 285/50 R 20 zum Einsatz.

Lautwerfer

In einer Presseaussendung schwärmt Mercedes noch vom Sounderlebnis im EQC 4x4². Es soll sich dabei um einen „emotionalisierenden Fahrsound“ handeln, der von Parametern wie Stellung des Fahrpedals, Geschwindigkeit und Rekuperation beeinflusst wird. Ein Algorithmus berechnet die zur Fahrt passenden Klänge in Echtzeit und gibt sie über den Verstärker des Soundsystems wieder.

Ein Soundsystem gibt es auch außen. Beim Serien-EQC wird das vorgeschriebene Außengeräusch durch Lautsprecher in der Stoßstange erzeugt. Beim EQC 4x4² wurden die Lautsprecher im Bauraum der Scheinwerfer untergebracht – weshalb Mercedes die Konstruktion als „Lautwerfer“ bezeichnet.

Einzelstück

Wer sich jetzt schon auf einen E-Geländewagen mit Stern freut, wird enttäuscht sein. Der EQC 4x4² ist ein Einzelstück. Eine Serienproduktion ist derzeit nicht angedacht.

Tatsächlich geländetaugliche Elektroautos sind noch rar am Markt. Als Hoffnungsschimmer für Offroad-Begeisterte gilt der US-Hersteller Rivian. Dessen Pick-up und SUV sollen ab Juni 2021 und August 2021 ausgeliefert werden. Mit einer Bodenfreiheit von 36 Zentimetern und einem Böschungswinkel von 31 Grad sind sie ähnlich Offroad-geeignet wie der EQC 4x4².

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