FILE PHOTO: A Volkswagen vehicle is charged during a workshop in Guangzhou

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Project Trinity: Volkswagen teasert neues Elektroauto

Der deutsche Autobauer hat einen ersten Ausblick auf die nächste Generation der hauseigenen Elektroautos gegeben. Unter dem Titel "Trinity" entwickelt Volkswagen von Grund auf ein neues Elektrofahrzeug und befeuert damit Spekulationen.

Noch ist unklar, auf welches Marktsegment der Autobauer mit Trinity konkret abzielen wird: Ob es ein Premium-Elektroauto werden wird, oder ob Volkswagen ein Volumenmodell analog zum VW Golf entwickelt. Trinity soll den Autobauer jedenfalls revoultionieren, wie Volkswagen-CEO Herbert Diess auf Twitter schreibt. Einen Seitenhieb gegenüber Tesla konnte er sich dabei nicht verkneifen. 

Trinity wird eher ein Volumenmodell

Als wahrscheinlicher gilt, dass aus dem Projekt Trinity ein E-Auto für den Massenmarkt entstehen soll. Ein Grund dafür ist der Umstand, dass das neue Modell im Volkswagen-Stammwerk Wolfsburg gefertigt werden soll.

Der mögliche Einstiegspreis für den Trinity soll bei etwa 35.000 Euro liegen, wie Kernmarken-Chef Ralf Brandstätter verraten hat. Es soll ein Auto werden, das es in der aktuellen Modellpalette noch nicht gibt, sagt Brandstätter. Der Marktstart sei für 2026 zu erwarten.

Aber noch bevor der Trinity vom Band rollt, soll es ein E-Auto von VW geben, das unterhalb des ID.3 positioniert ist. Der Preis für so ein Auto wird zwischen 20.000 bis 25.000 Euro liegen, und es wird ein Absatzpotenzial von mehr als 500.000 Einheiten haben", wird Brandstätter von der Welt am Sonntag zitiert

Drei Eckpfeiler von Trinity

Trinity (Dreifaltigkeit) ist eine Anspielung auf 3 zentrale Trends, auf die der Konzern dabei setzen will: eine zusätzliche eigene Elektro-Plattform, noch mehr Vernetzung im Auto sowie "vollvernetzte Produktionsprozesse" in der Fabrik, so Brandstätter.

Außerdem soll Trinity auf einem neu entwickelten Baukasten-System entstehen, das noch über die aktuelle Variante MEB hinausgeht. MEB (Modularer E-Antriebs-Baukasten) kommt etwa bei der elektrischen ID-Familie zum Einsatz. Auf der ergänzenden Plattform könnten dann auch Ausführungen für andere Konzernmarken gebaut werden.

Außerdem sei geplant, in dem Fahrzeug die aktuellste Generation eigener Software einzusetzen, deren Entwicklung in der IT-Sparte der Gruppe vorangetrieben wird. Die neue Software soll mit anderen Autos und der Verkehrsinfrastruktur kommunizieren können.

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