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04/30/2020

Samsung Galaxy S20 Ultra: Kamera zerbricht offenbar leicht

Das Modul, in dem die vier Kameras auf der Rückseite verpackt sind, ist laut einigen Nutzern anfällig für Sprünge im Glas.

So positiv viele Rückmeldungen zum Galaxy S20 Ultra bisher ausgefallen sind - auch im futurezone-Test konnte das Highend-Gerät von Samsung überzeugen - könnte sich nun ausgerechnet eines der wichtigsten Features als Bumerang erweisen. Die Rede ist von den vier Kameralinsen, die auf der Rückseite des Geräts angebracht sind. Sie sind in einem klobigen Modul untergebracht, das einige Millimeter aus dem Gehäuse hervorsteht. Und das bereitet offenbar Probleme.

Anfälliges Kameramodul

Einigen Nutzern zufolge ist das Glas des Moduls nämlich anfällig für Risse und Sprünge, selbst wenn das Gerät nur in der Hosentasche aufbewahrt wurde. Das behaupten zumindest Betroffene. Während bei einigen ein feiner Haarriss zu sehen ist, der sich über das Modul zieht, berichten andere davon, dass das Glas komplett gesprungen ist. Einige der Beschwerden finden sich auch im Samsung-Forum wieder.

Wie verbreitet das Problem ist, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Angesichts dessen, dass das Smartphone noch nicht so lange auf dem Markt ist, bleibt auch unklar, ob es sich dabei eher um eine Schwachstelle der Konstruktion - etwa durch zu viel Spannung auf der Modulabdeckung - oder eine größere Anfälligkeit handelt, weil das Modul so weit hervorsteht. Einige der Betroffenen, bei denen das Modul gesprungen ist, berichten allerdings davon, dass sie Schutzhüllen verwendet hatten.

User müssen Schaden zahlen

Bei den bisher verzeichneten Fällen zeigte sich Samsung Medienberichten zufolge jedenfalls unerbittlich. Die Kunden mussten den Schaden selbst bezahlen. Angesichts der extrem hohen Anschaffungskosten von mindestens 1.349 Euro für das 128-Gigabyte-Modell ist das für die Käufer natürlich ungemein bitter. Von Samsung selbst gibt es noch keine Stellungnahme zu den Berichten.

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