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Tesla-Hacker findet kleine Überraschung in der Auto-Software

Der bekannte Tesla-Hacker und Werkstätten-Techniker Jason Hughes hat vor einigen Tagen tief in der Tesla-Software gegraben. Dabei ist er auf eine kleine Überraschung gestoßen. Demnach arbeitet Tesla an einem neuen Akku mit einer höheren Reichweite.

Der größte Akku, den es aktuell für ein Tesla Model S gibt, hat eine Kapazität von 100 kWh. Damit kommt das Elektroauto nach dem EPA-Rating zwischen 348 und 390 Meilen oder 560-628 Kilometer weit. Nun verrät die Firmware der Tesla-Autos, dass der Autohersteller dem Model S offenbar einen größeren Akku verpassen will.

Mehr Kapazität, höhere Reichweite

Auf Twitter schreibt Hughes, dass er in der Firmware Hinweise gefunden hat, wonach Tesla künftig einen 450-Volt-Akku mit einer Kapazität von ungefähr 109 kW/h verbauen will. Eine Batterie dieser Größe würde dem Model S eine Reichweite jenseits der 400 Meilen oder 644 Kilometer verleihen.

An anderen Stellen in der Software hat der Techniker weitere Hinweise gefunden, wonach ein möglicher 110-kW/h-Akku auch in anderen Tesla-Modellen zum Einsatz kommen wird. Laut Hughes könnten also auch die Reichweite des Model X und des Model 3 von einem größeren Akku profitieren.

Neuer Antriebsstrang noch in diesem Jahr

Noch dieses Jahr soll ein neuer Antriebsstrang im Model S und Model X verbaut werden. Dieser soll ebenso die Effizienz der Fahrzeuge erhöhen und dadurch für eine höhere Reichweite ermöglichen. Gepaart mit einer Erhöhung der Batteriekapazität könnte sich dadurch sogar eine deutliche Reichweitensteigerung ergeben.

Erst vor wenigen Tagen hat Tesla-Chef Elon Musk bekannt gegeben, dass die Reichweite der aktuellen Modelle S und X durch Verbesserungen der Software erreicht werden konnten. Dadurch wurde die Reichweite des Model S auf bis zu 390 Meilen oder rund 630 Kilometer erhöht.

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