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12/04/2019

Wie ein Porsche-Ingenieur den Tesla-Autopilot beurteilt

Ein Porsche-Ingenieur hat sich ein Tesla Model 3 ausgeliehen, um die Fahrassistenzsysteme unter die Lupe zu nehmen.

Der deutsche Autobauer ist offenbar sehr an Teslas neuer Software V10 und den dazugehörigen Fahrassistenzsystemen interessiert. Laut einem Bericht von Electrek hat sich ein Porsche-Ingenieur von einer Privatperson in Las Vegas ein Tesla Model 3 ausgeliehen.

Demnach hat der Porsche-Ingenieur darauf beharrt, die "Smart Summon"-Funktion ausprobieren zu wollen. Mit diesem Feature können Tesla-Wagen automatisch ausparken und autonom über den Parkplatz zum Fahrer gondeln, um ihn an einer bestimmten Stelle abzuholen.

Smart-Summon-Funktion im Interesse

Als der Tesla-Besitzer sein Model 3 wie abgemacht übergeben wollte, war er überrascht, dass der Interessent mit einem Porsche Taycan vorfuhr, der noch nicht mal ausgeliefert wird. Wie sich herausgestellt hat, handelte es sich bei dem Interessenten eben um einen Porsche-Ingenieur, der an Fahrassistenzsystemen arbeitet.

Da der Tesla-Besitzer nicht wollte, dass der Porsche-Ingenieur die Selbstfahrfunktionen alleine testet, haben die beiden gemeinsam mehrmals an verschiedenen Orten die Smart-Summon-Funktion ausprobiert.

Schlussendlich hat der Tesla-Besitzer sein Model 3 dem Porsche-Mitarbeiter für einen Tag überlassen, um den Autopiloten ausprobieren zu können. Bei der Rückgabe des Fahrzeugs zeigte sich der Porsche-Ingenieur begeistert. Er sei positiv überrascht, wie sehr sich der Fahrassistenzsystem mit der neuen Software-Version verbessert wurde.

Audi und Porsche haben Tesla Model 3 zerlegt und waren überrascht

Es war nicht das erste Mal, dass Ingenieure eines deutschen Autobauers ein Tesla Model 3 unter die Lupe genommen haben. Im Februar wurde bekannt, dass Audi-Konstrukteure ein Model 3 zerlegt haben. Audi-Ingenieure mussten daraufhin die hauseigene PPE-Plattform (Premium Platform Electric) modifizieren, da das Tesla Model 3 wesentlich besser war, als sie angenommen haben.