Lungenkrankheit Asthma

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Science

Asthmaspray verhindert schwere COVID-Verläufe

Auch die Zahl schwerer Verläufe bei COVID-19 könnte bei Anwendung des Asthmamittels reduziert werden, heißt es in einer vor kurzem im Fachjournal The Lancet veröffentlichten Studie der Universität Oxford.

Bei der Studie, die von Juli bis Dezember 2020 durchgeführt wurde, inhalierten Patienten mit milden Corona-Symptomen zweimal täglich den Asthmaspray.

Kürzere Erholungszeit

Im Vergleich zur Kontrollgruppe, die die Standardtherapie erhielt, verringerte sich das Risiko eines Spitalsaufenthaltes bei den Probanden, denen der Spray verabreicht wurde, um 90 Prozent. Auch die Erholungszeit nach der Erkrankung war bei ihnen kürzer.

Der deutsche SPD-Abgeordnete und Epidemiologe Karl Lauterbach, der über die Studie twitterte, sprach von einem "Game Changer".

Die Ergebnisse würden klinisch Sinn machen, so der Experte. Die antienzündliche Wirkung des Mitttels könne in der Lunge den Verfall der Lungenfunktion verhindern. Zusätzlich sinke bei Verabreichung des Mittels wahrscheinlich auch die Wahrscheinlichkeit für Langzeitfolgen.

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