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Science

Aus für Elektro-Hybrid-Flugzeug von Airbus

Mit dem experimentellen Hybrid-Flugzeug E-Fan X wollten Airbus, Siemens und Rolls Royce herausfinden, wie sich Elektroantriebe in Passagiermaschinen integrieren lassen. Das Projekt wurde allerdings nun eingestellt. Ziel war es, ein herkömmliches kerosinbetriebenes Triebwerk durch ein Hybrid-Triebwerk zu ersetzen.

Als Grundlage für den E-Fan X diente der Kurzstreckenjet BAe 146. In seiner handelsüblichen Version besitzt dieser vier Mantelstromtriebwerke. Beim E-Fan X wurde versucht, eines dieser Triebwerke durch einen Hybrid-Motor zu ersetzen, später eventuell auch noch ein zweites. Die Hybrid-Bauweise des E-Fan X sollte den Treibstoffbedarf um 15 Prozent reduzieren.

Generator an Bord

Zur Versorgung des Hybrid-Triebwerks kamen bis zu zwei Tonnen schwere Akku-Packs an Bord zum Einsatz. Auch mithilfe eines Generators wurde durch Verbrennung von Treibstoff zusätzlicher Strom für die Elektromotoren erzeugt.

Dieses Jahr hätte der E-Fan X seinen Jungfernflug absolvieren sollen, doch dazu wird es nicht mehr kommen. Die Arbeiten an dem experimentellen Flieger hätten gezeigt, dass dieses Projekt keine Zukunft habe, heißt es von Rolls Royce.

Alternative Antriebe werden weiterentwickelt

Allerdings bedeutet das nicht das Ende der entwickelten Technologien und der daraus gewonnenen Erkenntnisse. Der Generator werde beispielsweise von Rolls Royce weiterentwickelt. Bei Airbus wolle man jedenfalls die Entwicklung von Elektro-Hybride-Technologien sowie Brennstoffzellen vorantreiben.

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