Lunar Gateway mit Mondlandefähre

© Lockheed-Martin

Science
05/24/2019

Chef von NASA-Mondlandungsprogramm flüchtet nach drei Wochen

Das Ziel der NASA, bis 2024 US-Astronauten zum Mond zu bringen, steht unter keinem guten Stern.

NASA-Astronauten sollen spätestens 2024 wieder den Mond betreten. Dieses äußerst ambitionierte Ziel hat US-Präsident Donald Trump vorgegeben, ob der Zeitplan eingehalten werden kann, ist fraglich.

Um das Vorhaben realisieren zu können, wurde im April ein hochrangiger NASA-Manager zum Leiter des neuen Mondlandeprogramms ernannt. Nur sechs Wochen lang war Mark Sirangelo im Amt, bevor er vor einigen Tagen den Job an den Nagel gehängt hat. Nachdem Sirangelo seine Kündigung eingereicht hatte, wurde er vom Sicherheitspersonal aus dem NASA-Hauptquartier eskortiert.

Auslöser könnte schwindendes Interesse der Politik gewesen sein, wie NASA-Chef Jim Bridenstine in einem Statement andeutete. Die NASA wollte interne Umstrukturierungen vollziehen, um die Mondlandung fokussierter vorantreiben zu können. Vom Kongress wurde dieser Umstrukturierungsvorschlag jedoch abgelehnt.