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Science

Astronaut nennt Alien-UFO-Hype "Gipfel der Dummheit"

Chris Hadfield hat über 4.000 Stunden im Weltall verbracht und wohl auch viel im All gesehen. Von dem Hype um UFOs und Außerirdische, der im Vorfeld einer vom US-Verteidigungsministerium angekündigten Veröffentlichung eines Berichts über unerklärbare Sichtungen am Himmel enstanden ist, hält er aber wenig.

Er habe viele Dinge am Himmel gesehen, die er nicht verstehe, sagte er dem kanadischen Radiosender CBC. Aber etwas am Himmel zu sehen und es nicht zu verstehen und unmittelbar daraus zu schließen, dass es sich dabei um intelligentes Leben aus einem anderen Sonnensystem handle, sei der "Gipfel der Dummheit und des Mangels an Logik".

"Wir suchen"

Hadfield fügte hinzu, es sei wahrscheinlich, dass es irgendwo da draußen Leben gebe: "Aber bis heute haben wir definitiv nirgendwo außer auf der Erde Beweise dafür gefunden. Und wir suchen."

Hadfield zog sich 2013, nach seiner Rückkehr von der Internationalen Raumstation, ins Privatleben zurück. In Erinnerung wird er aber nicht zuletzt für eine auf der ISS aufgenommene Cover-Version des David-Bowie-Klassikers "Space Oddity" bleiben:

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