FILE PHOTO: A general view of the Centenario deep-water oil platform in the Gulf of Mexico off the coast of Veracruz, Mexico

© REUTERS / Henry Romero

Science

Elon Musk plant schwimmenden Weltraumhafen im Meer

Missionen zur ISS, zum Mond und irgendwann zum Mars könnten künftig vom Ozean aus starten. Wie Elon Musk auf Twitter bestätigte, baut SpaceX derzeit einen eigenen Weltraumhafen, der schon im kommenden Jahr in Betrieb gehen soll. Als Basis dient eine Ölbohrplattform, die SpaceX im Vorjahr um 7 Millionen Dollar gekauft hat.

SpaceX-Weltraumhafen im Meer

Der ozeanische Weltraumhafen ist nach dem Mars-Mond Deimos benannt. Eine zweite Plattform mit dem Namen Phobos ist ebenfalls bereits geplant. Die Vorzüge liegen auf der Hand: Startet SpaceX künftig von der eigenen Plattform, kann es sich die Extrakosten für Starts von fremden Raketenstartpunkten wie Cape Canaveral sparen.

Auch Tests könnten künftig von der schwimmenden Plattform aus durchgeführt werden - angesichts der hohen Explosionsgefahr jedenfalls kein Nachteil. Ein weiterer Einsatzbereich: Städtereisen mit Raketen. Diese absurd klingende Idee, nämlich in 30 Minuten in Stadt irgendwo auf der Welt reisen zu können, hatte Musk 2017 formuliert. Ob sich dies allerdings mit Klimaschutz vereinbaren lässt, darf bezweifelt werden.

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