Launching of annual flu vaccination campaign in Basque Country

© EPA / LUIS TEJIDO

Impfstoff-Ticker
10/27/2020

Corona-Impfstoff von Pfizer verzögert sich

Alle Neuigkeiten zur Entwicklung eines Impfstoffes für das neuartige Coronavirus gibt es in unserem Ticker.

  • Weltweit wird nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus geforscht.
  • Insgesamt sind knapp 200 verschiedene Kandidaten in Arbeit.
  • Einzig Russland hat bis jetzt einen Impfstoff zugelassen.
  • Eine aktuelle und regelmäßig aktualisierte Übersicht gibt es auch bei der WHO.

Impfstoff-Ticker

  • Heute, 08:41 AM

    Corona-Impfstoff von Pfizer doch nicht schon im Oktober

    Pfizer wird nun wohl doch nicht noch im Oktober ein Ergebnis seiner fortgeschrittenen COVID-19-Impfstoffstudie vorlegen können. Der US-Konzern lieferte am Dienstag bei der Vorstellung der Geschäftszahlen weiter keine konkreten Daten zu der Studie des mit der deutschen BioNTech entwickelten Impfstoffes. Das unabhängige Komitee, das über Erfolg oder Misserfolg entscheidet, habe noch keine Zwischenergebnisse zur Wirksamkeit ermittelt.

    Pfizer-Chef Albert Bourla hatte ursprünglich erklärt, die Daten könnten bis Ende Oktober vorliegen. Am Montag sagte er, er sei "vorsichtig optimistisch", dass der Impfstoff wirken werde. Ein Erfolg könne binnen einer Woche bekanntgegeben werden.

    Rennen um einen Corona-Impfstoff

    Damit dürfte das Ergebnis vermutlich auch nicht vor der US-Wahl am 3. November vorliegen. US-Präsident Donald Trump hatte im August gesagt, ein Impfstoff könnte vor dem Wahltag vorliegen.

    Pfizer und BioNTech gehören neben dem US-Unternehmen Moderna und der britischen AstraZeneca zum Kreis der führenden Unternehmen im Rennen um einen Impfstoff. Sie peilen bei positiven Studienergebnissen mit ihrem Corona-Impfstoff einen Zulassungsantrag Ende November an.

  • 10/27/2020, 04:15 PM

    Nicht genug Impfstoff für Europa bis Ende 2021

    Die EU-Kommission geht Insidern zufolge davon aus, dass bis Ende 2021 nicht genug Impfdosen für die gesamte EU-Bevölkerung bereitstehen werden. Dies habe ein Kommissionsvertreter bereits am Montag EU-Diplomaten mitgeteilt, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von einem Teilnehmer des Treffens. Ein zweiter Insider äußert sich ähnlich. Die EU mit 27 Mitgliedstaaten und knapp 450 Millionen Einwohnern hat sich zwar eine Milliarde Impfdosen von drei Herstellern gesichert. Experten warnen jedoch, dass möglicherweise nicht jeder Impfstoff wirksam sein wird.

  • 10/27/2020, 01:00 PM

    Corona-Impfstoff erst Mitte 2021

    Franz Allerberger, Leiter der Abteilung für "Öffentliche Gesundheit" der AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit), ist bezüglich eines Impfstoffes gegen das Coronavirus weniger optimistisch als Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). Er erwarte eine Vakzine gegen SARS-CoV-2 frühestens im Juli 2021, sagte er in der ORF-Ö3-Sendung "Frühstück bei mir" am Sonntag. Allerberger glaubt auch nicht, dass ein spezifisches Medikament kommt.

    Grund zur Beunruhigung sieht der AGES-Experte aber nicht. Allerberger bestätigte eine neue Studie der Universität Stanford, die eine Corona-Sterblichkeit von 0,23 Prozent ausweist. "Der Wert passt haarscharf zu unseren Daten."

    Schwieriger sah Allerberger die Entwicklung bei den Infektionen: "90 Prozent der Österreicher sind voll empfänglich und der Anteil älterer Menschen über 65 sollte nicht unterschätzt werden, weil dort der Anteil der Sterblichkeit deutlich höher ist als bei der saisonalen Grippe." Vor allem dem kommenden Winter sieht der Infektiologe besorgt entgegen: "Wir müssen aufpassen, dass wir nicht unser blaues Wunder erleben." Er ging davon aus, dass "die Fallzahlen sich verdoppeln oder noch höher gehen werden. Wenn wir einmal 4.000 oder 5.000 Neuinfektionen am Tag haben, müssen wir damit rechnen, dass die medizinische Versorgung auf Engpässe trifft, dass wir Todesfälle in Altersheimen sehen werden und die Politiker dann massiv unter Druck kommen."

    Man könne im Prinzip die einzelnen Todesfälle nicht verhindern, sondern nur den Ablauf ein bisschen nach hinten schieben – "'flatten the curve', wie es heißt", konstatierte Allerberger. Den eigentlichen Gipfel der Corona-Infektionen sieht der Experte "im Dezember oder Jänner".

  • 10/26/2020, 02:47 PM

    Impfstoffstudie zeigt ermutigende Ergebnisse

    Der Corona-Impfstoff des britischen Pharmakonzerns AstraZeneca zeige erfolgversprechende Ergebnisse: Bei älteren Menschen, der Gruppe mit dem höchsten Risiko schwerer Krankheitsverläufe, sei eine "robuste Immun-Reaktion" entstanden, heißt in einem Bericht der Financial Times.

    Die Details können in diesem Artikel nachgelesen werden.

  • 10/22/2020, 08:43 AM

    Teilnehmer von Corona-Impfstoffstudie gestorben

    Bei der Corona-Impfstoffstudie von AstraZeneca in Brasilien hat es einen Todesfall gegeben. Die Tests werden dennoch fortgesetzt, da die Todesursache noch unklar ist. Es sei zudem möglich, dass dem Probanden lediglich ein Placebo verabreicht wurde. Den Impfstoff hatte der britisch-schwedische Konzern in Zusammenarbeit mit der Universität Oxford entwickelt.

    Alle Details sind in diesem Artikel zu lesen.

  • 10/15/2020, 04:34 PM

    Sanofi beginnt mit Tests an Menschen

    Noch heuer will der französische Konzern Sanofi seinen Impfstoff an Menschen testen. Erste Tierversuche zeigten positive Ergebnisse. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen

  • 10/15/2020, 05:27 AM

    Zweiter Corona-Impfstoff in Russland zugelassen

    Nachdem Russland im August den weltweit ersten Impfstoff gegen das Coronvirus zugelassen hat, hat russische Präsident Putin die Freigabe des zweiten Vakzin bestätigt. Ein dritter Impfstoff soll demnächst folgen.

    Das Serum wurde demnach im Forschungszentrum "Vektor" in der sibirischen Großstadt Nowosibirsk entwickelt und trägt den Namen "EpiVacCorona".

  • 10/13/2020, 07:33 AM

    Impfstoff-Tests wegen "unerklärlicher Krankheit" unterbrochen

    Der Pharmakonzern Johnson & Johnson musste wegen einer ungeklärten Erkrankung eines Probanden seine Impfstoffstudie auf Eis legen.

    Die Erkrankung des Studienteilnehmers werde nun von einer unabhängigen Expertengruppe und von internen Ärzten geprüft und bewertet.

    Die Detail sind in diesem Artikel nachzulesen.

  • 10/02/2020, 11:14 AM

    Video-Interview Teil 2: Expertin erklärt Weg zu Corona-Impfung

    Im ersten Teil erklärte die Vakzinologin Ursula Wiedermann-Schmidt, warum ein sogenanntes Impfkonzept für Österreich so wichtig wäre. Im zweiten Teil geht es unter anderem darum, was es für eine Impfung bedeutet, wenn sich das Virus verändert. Auch wird erklärt, an welchen Formen von Impfstoffen gearbeitet wird.

  • 10/02/2020, 09:21 AM

    Corona-Impfstoff bedeute nicht sofortige Rückkehr zur Normalität

    Die britische Royal Society macht den Hoffnungen auf einen Corona-Impfstoff einen Strich durch die Rechnung. Man solle realistisch bleiben, was mit einem wirksamen Corona-Impfstoff erreicht werden könne.

    Zahlreiche kritische Fragen seien noch nicht geklärt, warnen die Forscher. "Selbst wenn ein solcher Impfstoff verfügbar ist, bedeutet dies nicht, dass innerhalb eines Monats alle geimpft werden können. Wir sprechen hier von 6 Monaten, 9 Monaten, einem Jahr", sagt ein beteiligter Wissenschafter.

  • 10/01/2020, 10:10 AM

    Video-Interview: Expertin erklärt Weg zu Corona-Impfung

    Im Gespräch mit der futurezone beantwortet die Vakzinologin die wichtigsten Fragen zur Corona-Impfung.

  • 10/01/2020, 06:40 AM

    Biotech-Firma Curevac startet mit nächster Impfstoff-Phase

    Das deutsche Biopharmaunternehmen Curevac hat die zweite Phase bei der Prüfung seines Impfstoffkandidaten begonnen. Der erste Teilnehmer der Phase-2a-Studie sei geimpft worden, hieß es kürzlich in einer Mitteilung.

    Die Studie laufe in Peru und Panama mit 690 gesunden Teilnehmern. Erste Daten werden im vierten Quartal erwartet. Danach plant das Unternehmen den Start der entscheidenden Phase-III-Studie mit bis zu 30.000 Teilnehmern.

    Jean Stephenne aus dem Aufsichtsrat von Curevac hatte vor kurzem erklärt, dass der Impfstoff in sechs bis neun Monaten verfügbar sein könnte. Das Unternehmen hatte nach der Mainzer Firma Biontech als zweites deutsches Unternehmen die Genehmigung für eine klinische Studie bekommen.

    Der Impfstoff basiert wie jener von Biontech/Pfizer auf dem Botenmolekül mRNA und regt im Körper die Bildung eines Virus-Eiweißes an. Dies löst eine Immunreaktion aus, die den Menschen vor dem Virus schützen soll. Die Impfstoff-Studie war Mitte Juni angelaufen.

  • 09/29/2020, 09:13 AM

    Virologe erwartet Impfstoff noch heuer

    Angesichts von rund 180 Impfstoffkandidaten gegen das SARS-CoV-2-Virus und mehreren davon im letzten Stadium der klinischen Prüfung könne man davon ausgehen, dass „effektive und sichere Impfstoffe eher bereits in Monaten“ verfügbar werden. 

  • 09/24/2020, 12:15 PM

    Grundstein für passive Impfung?

    In Berlin gibt es erste Erkenntnisse zu einer sogenannten passiven Impfung. Das bedeutet, dass Antikörper verabreicht werden könnten, um sofortigen Schutz zu bieten - präventiv oder sogar bei bereits Erkrankten. Die Forscher haben entsprechende Antikörper entdeckt und an Mäusen getestet.

  • 09/23/2020, 10:12 AM

    Selbstversuche Impfungen müssen reguliert werden

    Selbstversuche müssten dringend reguliert werden, fordern Wissenschaftler aus den USA und Dänemark. Diese Form der Forschung werfe viele rechtliche und ethnische Fragen auf, erläutern sie im Fachmagazin „Science“. Wenn diese nicht angegangen würden, könne das Vertrauen der Menschen in die Entwicklung sicherer Corona-Impfstoffe beeinträchtigt werden.

  • 09/20/2020, 10:17 AM

    Russland: Trotz Zulassung bislang nur wenige Impfungen

    Rund ein Monat, nachdem in Russland weltweit der erste Coronavirus-Impfstoff Sputnik V zugelassen wurde, sind aktuell nur wenige Dosen an die Bevölkerungen ausgeliefert worden. Das berichtet die New York Times am Samstag. Konkrete Zahlen blieb die russische Regierung bislang schuldig, Gesundheitsminister Mikhail Murashko sprach lediglich von "ersten kleinen Lieferungen". Laut ihm sei ein Gebiet um St. Petersburg eine der ersten Regionen, wo der Stoff zum Einsatz kommt.

    Zuletzt kam Kritik an der Impfstoff-Studie im Zusammenhang mit der Zulassung von Sputnik V auf. Wissenschaftler sprachen davon, dass die Daten "seltsame Muster" aufweisen würden. 

    Coronavirus vaccine trial in Russia
  • 09/16/2020, 08:23 AM

    Trump: "Könnten in wenigen Wochen Impfstoff haben"

    Laut US-Präsident Donald Trump könnten die USA in den nächsten Wochen bereits einen Impfstoff haben. 

    "Wenn Sie die Wahrheit wissen wollen, hätte die vorherige Regierung aufgrund der (Lebens- und Arzneimittelbehörde , Anm.) FDA und aller Zulassungen vielleicht Jahre gebraucht, um einen Impfstoff in den Händen zu halten. Und wir könnten ihn innerhalb von Wochen, drei Wochen, vier Wochen, nun haben."

    Der Zeitplan ist nicht völlig unrealistisch: Die Pharmakonzerne Pfizer und BionTech hatten vergangene Woche erklärt, bei erfolgreichen Ergebnissen ihrer Phase-3-Studie eines gemeinsamen Impfoffkandidaten bereits im Oktober die Zulassung zu beantragen.

    President Trump speaks to reporter at the South Lawn of the White House in Washington
  • 09/12/2020, 03:31 PM

    Studie wieder aufgenommen

    Die klinische Studie zum Corona-Impfstoffkandidaten von AstraZeneca wird an der Oxford University nun wieder fortgesetzt. Erst am vergangenen Dienstag wurde die Studie gestoppt, nachdem ein Proband über gesundheitliche Probleme klagte. Seine Symptome schienen mit der seltenen Entzündung namens "Transverse Myelitis" in Zusammenhang zu stehen - eine Entzündung, die das Rückenmark treffe und von Vireninfektionen ausgelöst werden könne.

  • 09/10/2020, 02:16 PM

    Studie gestoppt

    Der Pharmakonzern AstraZeneca hat die klinische Studie für seinen Corona-Impfstoff vorsorglich gestoppt, nachdem bei einem der Teilnehmer gesundheitliche Probleme aufgetreten sind. Das sei eine Routinemaßnahme für solche Fälle, teilte das britische Unternehmen in der Nacht zum Mittwoch mit. 

  • 09/10/2020, 02:00 PM

    Schickt uns eure Fragen!

    Wir treffen Impfexpertin Dr. Ursula Wiedermann-Schmidt zum Gespräch.

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