Doctor holds medical syringe of vaccine, injection on brown background. Coronavirus protection. Healthcare and medical concept

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Science
10/22/2020

Russischer Politiker ist trotz möglicher Impfung Corona-positiv

​​​​​​​Mit dem russischen Impfstoff Sputnik V könnte es ein Problem geben. Die Wirksamkeit steht in Frage.

Ein russischer Abgeordneter hat per Facebook-Posting bekannt gegeben, dass er positiv auf COVID-19 getestet wurde. Das ist eine kleine Überraschung, denn derselbe Politiker hat sich offenbar zuvor mit dem russischen Impfstoff Sputnik V gegen das Coronavirus impfen lassen, berichtet das Handelsblatt.

Demnach habe Waleri Gartung, Vize-Fraktionschef von "Gerechtes Russland" freiwillig an der dritten Testphase des umstrittenen Impfstoffs teilgenommen. Es sei allerdings auch möglich, dass dem Politiker im Rahmen der Impfstoffstudie lediglich ein Placebo verabreicht wurde.

Placebo oder Sputnik V

Er sei 2 Mal geimpft worden und habe weder bei der ersten noch bei der zweiten Impfung irgendwelche Nebenwirkungen gehabt. Daher gehe er davon aus, dass er nicht den richtigen Impfstoff, sondern nur das Placebo gespritzt bekommen habe, schreibt er.

Offiziell Informationen darüber, was dem Abgeordneten verabreicht wurde, liegen nicht vor. Erst nach Beendigung der Testphase würden die Teilnehmer darüber informiert, ob ihnen tatsächlich Sputnik V oder ein Placebo injiziert wurde.

Russland ist Mitte August vorgeprescht und hatte den weltweit ersten Corona-Impfstoff zugelassen. - Allerdings ohne die wichtige dritte Testphase abzuwarten. International haben Wissenschaftler erhebliche Bedenken gegen Sputnik V geäußert, weil das Serum noch vor Abschluss wichtiger Tests registriert wurde.

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