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Elektroauto-Produktion in Europa gestoppt

Das Coronavirus hat die Fahrzeugproduktion in Europa lahmgelegt. Zahlreiche Autobauer, darunter der französische Konzern PSA, wollen ihre Fabriken vorerst schließen. In einem Statement schreibt die Groupe PSA, dass 15 Fabriken in 7 europäischen Ländern bis mindestens 27. März stillstehen sollen.

Zur Groupe PSA gehören Opel, Citroën, Peugeot, DS und Vauxhall. Das bedeutet auch, dass die Produktion des Corsa-e gestoppt wird. Dieser wird derzeit im Werk im Saragossa, Spanien, hergestellt. Er sollte im Frühjahr ausgeliefert werden. Ob dieser Zeitraum eingehalten wird, ist derzeit noch unklar.

Renault legt 12 Fabriken still

Auch die Groupe Renault hat seit 16. März 12 Fabriken mit insgesamt 18.000 Mitarbeitern in Frankreich geschlossen. Ob in anderen europäischen Ländern ebenfalls Werke stillgelegt werden, lässt das Unternehmen offen. Man wolle sich an den aktuellen Entwicklungen orientieren. Die Arbeiten sollen wieder aufgenommen werden, sobald es die Bedingungen zulassen, schreibt Renault in einem Statement. In Paris wird der elektrische Renault Zoe hergestellt, dessen Produktion nun ebenfalls gestoppt wurde.

VW soll laut Redaktionsnetzwerk Deutschland „an den allermeisten Standorten“ die Werke stilllegen. In deutschen Werken sollen sich bereits mehrere Mitarbeiter mit COVID-19 infiziert haben. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, wurde zuvor die Produktion in Spanien, Portugal und Deutschland gedrosselt.

Lieferengpässe bei VW

Die Produktion in Deutschland werde außerdem durch fehlende Teile beeinflusst, da Lieferungen durch die Grenzschließungen in Europa schwieriger würden. Die Produktion des e-tron, der derzeit im Werk in Brüssel hergestellt wird, wurde ebenfalls gestoppt. Die Arbeiter erschienen aus Sorge vor einer Ansteckung nicht. Unabhängig gibt es derzeit Probleme bei der Lieferung der Akkus für das E-Auto, daher stand die Produktion bereits im Februar still.

Die Konzerne FiatChrysler und Ford schlossen ebenfalls Produktionsstätten. FiatChrysler begründete die Schließung der Werke in Italien, Serbien und Polen mit einer Unterbrechung der Marktnachfrage.

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