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VW macht sich auf Werbeplakat über Tesla lustig

Vergangene Woche wurde in der Schweiz das "Auto des Jahres" gewählt. "Schweizer Auto des Jahre", "Lieblingsauto der Schweizer" und "Grünstes Auto der Schweiz" - in gleich drei von vier Kategorien wurde das Tesla Model 3 als Sieger gekürt und ließ dabei Mitstreiter wie den Mercedes EQC, den Audi e-Tron, den Renault Zoe oder den Hyundai Ioniq Electric hinter sich. 

Nach der Preisverleihung wurde dem US-Elektroautobauer von ungewöhnlicher Seite zum Sieg gratuliert. "Liebes Tesla Model 3, ich gratuliere dir zur Wahl", ist auf einem Werbeplakat von Volkswagen zu lesen. Dabei fragt der deutsche Autobauer den US-Konkurrenten: "War's zu einfach, Tesla?", um darunter die Frage gleich selbst zu beantworten: "Nächstes Jahr wird die Konkurrenz dann stärker. See you next year!, Gruß vom ID.3".

Werbeplakat von KSP Partner

Damit spielt Volkswagen wohl auf die derzeit noch recht dünn gesäte Konkurrenz im Segment der Elektroautos an. 2020 komme jedenfalls der ID.3 von VW auf den Markt, dann werde die Konkurrenz für den US-Elektroautobauer härter und die Landschaft für Elektroautos werde anders aussehen, so in etwa könnte man die Botschaft von Volkswagen interpretieren.

Neue Ära für Volkswagen

Das erste Fahrzeug des Volkswagen-Konzerns, das auf der neu entwickelten MEB-Plattform basiert, wird mit Spannung erwartet. Der ID.3 soll nach dem Käfer und dem Golf das nächste große Kapitel in der Firmengeschichte aufschlagen. Das E-Auto wird in drei Varianten angeboten: Die Basis-Variante wird hat einen 45 kWh Akku mit einer Reichweite von 330 Kilometer. Die Ladeleistung beträgt hier maximal 50 kW. Diese Version wird knapp unter 30.000 Euro kosten.

Die mittlere Variante hat einen 58 kWh Akku verbaut haben, mit dem man bis zu 420 Kilometer weit kommt. Diese Version kann mit bis zu 100 kW geladen werden. Der Preis soll bei ungefähr 37.000 Euro liegen.

Die Premium-Variante hat ein Akku-Pack mit 77 kWh und kann damit bis zu 550 Kilometer durchhalten. Der Preis dieses Modells soll ungefähr 45.000 Euro betragen. Die ersten Modelle des ID.3 sollen im Frühjahr 2020 ausgeliefert werden.

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