++ THEMENBILD ++ CORONAVIRUS: "STOPP CORONA APP"

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Stopp-Corona-App zeigt künftig, was im Hintergrund passiert

1,25 Millionen Mal wurde die Stopp-Corona-App bereits heruntergeladen. Wie Gesundheitsminister Rudolf Anschober in einer Pressekonferenz am Montagmorgen versicherte, sei es im Kampf gegen das Coronavirus wichtiger denn je, die App zu verwenden und sich damit beim "Contact Tracing" zu beteiligen. "Man kann andere damit schützen und sich selbst", sagt Anschober. "Mein dringender Appell ist es, jetzt mitzumachen, jetzt einzusteigen." Wer die App noch nicht nutze, solle das tun.

Mehr Sichtbarkeit

Ein großer bisheriger Kritikpunkt an der App war, dass sie lediglich im Hintergrund arbeite und dem Nutzer keinerlei Hinweise auf ihre Aktivitäten biete. Das soll mit einem Update Mitte Dezember geändert werden. "Es wird künftig zu lesen sein, wie viele Serverabfragen es gibt, und ob es Risikokontakte gegeben hat oder ob bisher keine festgestellt wurden", erklärt Bundesrettungskommandant Gerry Foitik.

Interoperabilität

Neben der Sichtbarkeit der App-Aktivitäten soll es weitere Verbesserungen bei der Barrierefreiheit und der Interoperabilität mit den Contact-Tracing-Apps anderer europäischer Länder geben. "Die Stopp-Corona-App wird beispielsweise mit der Deutschen Corona-App kompatibel sein", meint Foitik. All diese Maßnahmen sollen dafür sorgen, dass die Nutzerzahlen steigen. Foitik: "Die App wird noch sinnvoller sein, als sie jetzt schon ist."

Rasche Aufklärung

Um die Sinnhaftigkeit der App zu demonstrieren, wurde während der Pressekonferenz ein Videobeitrag eines COVID-19-Infizierten gezeigt. Er erzählte, dass er Krankheitssymptome bei sich festgestellt hat und dann durch die Stopp-Corona-App den Hinweis erhielt, dass er Kontakt zu einem anderen Infizierten gehabt hat. Dadurch begab sich der solcherart Informierte sofort in Selbstisolation und kontaktierte die Notrufnummer 1450.

Zur Bewerbung der App kamen daneben auch einige Prominente zu Wort. U.a. baten ÖFB-Teamchef Franco Foda, Influencerin Daria Daria (Madeleine Alizadeh) und TV-Moderatorin Barbara Stöckl darum, die App zu installieren.

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