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Apple will iPhone-Produktion massiv erhöhen

Der US-Technologiekonzern Apple will einem Medienbericht zufolge in der ersten Jahreshälfte 2021 die Produktion von iPhones um fast 30 Prozent hochschrauben. Geplant sei, bis zu 96 Millionen Geräte herzustellen, meldete "Nikkei" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Dazu gehöre die jüngste iPhone-12-Modellreihe sowie das ältere iPhone 11 wie auch SE.

Allerdings könnten Lieferengpässe Apple beim Erreichen der Produktionsmenge noch einen Strich durch die Rechnung machen. Laut "Nikkei" nimmt sich der Konzern aus dem Silicon Valley vor, bis zu 230 Millionen iPhones im kommenden Jahr zu produzieren. Aus dem Bericht geht nicht hervor, wie viele genau es dieses Jahr sind. Apple war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Weniger iPhones verkauft

Das iPhone ist nach wie vor das wichtigste Apple-Produkt, sein Anteil am Geschäft des Konzerns war nun aber so niedrig wie schon lange nicht mehr. Es brachte rund 41 Prozent vom Gesamtumsatz ein - in früheren Jahren waren es zum Teil zwei Drittel gewesen.

Der verzögerte Marktstart des iPhone 12 hat Apple einen Gewinnrückgang im vergangenen Quartal beschert. Der iPhone-Hersteller hat im Ende September abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal um eine Milliarde Dollar weniger verdient. Insgesamt verdiente der Konzern knapp 12,7 Milliarden Dollar - 7,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wo das Unternehmen noch 13,7 Milliarden Dollar verdiente.

Die neuen iPhone-Generationen stellt Apple seit Jahren im September vor - damit tragen sie traditionell noch zum Erlös des Quartals bei. In diesem Jahr verzögerte sich die Entwicklung aber angesichts der Corona-Krise und die vier Modelle des iPhone 12 wurden erst im Oktober präsentiert. Der iPhone-Umsatz sackte nun im Jahresvergleich um ein Fünftel auf rund 26,4 Milliarden Dollar ab.

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