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B2B
12/02/2013

Skype-Konkurrent Jajah stellt Dienst ein

Das in Österreich gegründete Unternehmen muss Ende Jänner seinen Dienst einstellen. Der Konzern Telefónica hatte Jajah Ende 2009 für 145 Millionen Euro gekauft.

Der von den Österreichern Roman Scharf und Daniel Mattes gegründete Internet-Telefonie-Dienst Jajah wird mit 31. Jänner 2014 eingestellt. Das verkündet das Unternehmen auf seiner Webseite. Der Dienst wurde Ende 2009 vom Telekommunikations-Konzern Telefónica für die Summe von 145 Millionen Euro gekauft.

Ohne Österreicher nach Verkauf

Jajah-Mitglieder können die Dienste weiterhin bis Ende Jänner nutzen und ihre Restguthaben verbrauchen. Jajah bietet zudem für größere Guthaben eine Rückerstattung an. Einen Grund für die Einstellung des Dienstes gab Telefónica in der Erklärung nicht an. Jajah dürfte allerdings im Wettbewerb mit Diensten wie Skype oder Viber nicht bestanden haben. Zum Zeitpunkt des Verkaufs 2009 zählte man knapp 15 Millionen Mitglieder. Die beiden Gründer Mattes und Scharf sind seit dem Verkauf nicht mehr an Jajah beteiligt. Mattes gründete unter anderem den Bezahldienst Jumio, Scharf leitet die Künstler-Plattform Talenthouse.