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Kontrollore durchsuchen Tesla-Baustelle bei Berlin

Nach dem Einleiten eines Bußgeldverfahrens wegen nicht genehmigter Tanks sind Kontrolleure auf der Baustelle des US-Elektroautobauers Tesla in Grünheide bei Berlin angerückt. Das Landesamt für Umwelt führe zusätzlich zum Bußgeldverfahren am Freitag eine umfangreiche Überprüfung der gesamten Baustelle durch, sagte der Sprecher des Umweltministeriums, Sebastian Arnold, am Freitag.

Drei nicht genehmigte Tanks

"Damit will die Überwachungsbehörde nach der Errichtung von drei nicht genehmigten Tanks durch Tesla sicherstellen, dass nicht noch weitere ungenehmigte Aktivitäten auf dem Gelände durchgeführt wurden und werden", so Arnold. Tesla hatte sich zu dem Verstoß bisher nicht geäußert.

Produktionsstart hält nicht

Unterdessen startet Tesla in wenigen Wochen mit der Auslieferung seines Mini-SUV Model Y in Europa. Die ersten Fahrzeuge sollen im August in Deutschland übergeben werden, wie der Elektroauto-Hersteller ankündigte. Sie kommen aus Shanghai. Tesla wollte ursprünglich im Juli mit der Produktion des Model Y in Grünheide in Berlin beginnen, doch die Fertigstellung des ersten europäischen Werks verzögert sich. Der Beginn der Auslieferungen des Model Y in Europa war für das dritte Quartal angekündigt.

Massenmarkt-Modelle

Der Mini-SUV ist eine etwas größere Version von Teslas erstem Massenmarkt-Wagen Model 3. Im zweiten Quartal lieferte die Firma gut 199.000 Fahrzeuge der Modelle 3 und Y aus, die größeren und teureren Model S und Model X kamen auf knapp 2.000 Auslieferungen.

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