FILE PHOTO: Tesla Motor Inc CEO Musk talks about Tesla's new battery swapping program in Hawthorne

© REUTERS / Lucy Nicholson

B2B

US-Bank verklagt Tesla wegen altem Musk-Tweet

Im Sommer 2018 hat Elon Musk mit einem Tweet die Börsenwelt in Aufruhr versetzt. In knappen 9 Worten kündigte er an, Tesla von der Börse zu nehmen, wenn ein Aktienkurs von 420 Dollar erreicht sei.

JPMorgan vs. Tesla

Die Aktie, damals nur rund 60 Dollar wert war, reagierte mit Kurssprüngen. Weil sich die Ankündigung als haltlos herausstellte, entging Musk einer möglichen Anklage durch eine Strafzahlung in Millionenhöhe und er musste als Tesla-Chairman zurücktreten. 

Der mittlerweile legendäre Tweet hat nun aber ein weiteres juristisches Nachspiel: Die größte US-Bank, JPMorgan, verklagt den Tesla vor dem Bundesgericht in Manhattan wegen Vertragsbruch und irreführender Angaben. Hier geht es zum PDF der Klage.

Tesla habe mit der Bank Optionsscheintransaktionen abgeschlossen, die das Unternehmen zur Auszahlung in Aktien oder Bargeld verpflichteten, wenn der Kurs bei Ablauf der Optionsscheine über dem vertraglichen Ausübungspreis lag. Musks Tweet habe den Wert der Optionsscheine erheblich gedrückt.

Hat dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!

Kommentare