Tourist woman staying in luxury hotel

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B2B
01/23/2020

Tiroler sollen Bewilligung von Bürgermeister für AirBnB einholen

In Tirol sind schärfere Gesetze gegen Online-Zimmervermittler geplant. Sie sollen im Februar im Landtag beschlossen werden.

Die Tiroler Landesregierung plant eine weitere Verschärfung der Gesetze gegen Online-Vermittlungsplattformen wie Airbnb. Vermieter, die Wohnungen auf Onlineplattformen anbieten, sollen ab März eine Bewilligung der Baubehörde, also dem Bürgermeister, benötigen. Dies berichtete der ORF Tirol am Donnerstag. Die Novelle soll im Februar-Landtag beschlossen werden, hieß es gegenüber der APA.

Wenige Registrierungen

Eigentlich sollten die vermieteten Wohnungen seit 1. Jänner beim jeweiligen Tourismusverband gemeldet werden. In Innsbruck wurden laut ORF Tirol bisher allerdings nur 260 Wohnungen registriert, der Tourismusverband geht jedoch von rund 600 vermieteten Wohnungen in Innsbruck aus. Das Land wolle hier eingreifen, es könne nicht sein, dass seit Jahren Verhältnisse herrschen, die keine rechtliche Deckung haben, erklärte Landesrat Johannes Tratter (ÖVP) dem ORF.

Ausnahmen

Mit der Baubewilligung sollen Gemeinden einen Überblick über die Vermietungen bekommen und gleichzeitig sollen illegale Vermietungen verhindert werden. Ausgenommen von dieser Bewilligung seien Vermieter, die selbst im Haus leben und nicht mehr als drei Wohnungen oder zwölf Betten online anbieten. Andere Mieter dürfe es im selben Haus aber nicht geben. Bei Verstößen könne der Bürgermeister ein Nutzungsverbot für die betroffene Wohnung aussprechen.