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© APA/AFP/JEFF PACHOUD / JEFF PACHOUD

Digital Life

Bill Gates: Corona-Lage ist düsterer als erwartet

Laut Microsoft-Mitgründer Bill Gates ist die weltweite Coronavirus-Lage “viel düsterer”, als er erwartet hatte. Gates war in einer CNN-Talksendung vergangene Woche zugeschaltet, wo er auch feststellte, dass besonders die USA nicht genügend gegen die Ausbreitung des Virus unternehmen würde. “Wir sind nicht einmal nahe daran, genug zu unternehmen”, so Gates. “Menschen sterben immer noch.” 

“Man kann Tests auf einen neuen Krankheitserreger sehr schnell in großen Zahlen durchführen. Viele Länder haben das auch erfogreich gemacht”, so Gates. Der Trump-Regierung stellte er gleichzeitig ein negatives Zeignis aus: “Insbesondere die USA hatte nicht die Führung oder Koordination, die man eigentlich erwarten müsste”.

“Pandemie nicht politisch”

Er warnte davor, die Pandemie als politische Sache zu sehen und ortet große Unterschiede zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen in den USA hinsichtlich ihrer Reaktion. “Manche Menschen ignorieren die Pandemie.”

Positiv sieht Gates lediglich, dass die Todesrate zurückgeht, weil man besser verstehe, wie man die Krankheit behandeln könne. 

Frühe Warnung

Gates warnte bereits vor Jahren vor den Folgen einer Pandemie und setzte sich im Rahmen seiner Arbeit mit der Bill & Melinda Gates Foundation für Gesundheitsversorgung auf der ganzen  Welt ein. Sein Engagement führte jedoch auch dazu, dass er mittlerweile zum Ziel zahlreicher Verschwörungstheoretiker geworden ist. 

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