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Digital Life
10/04/2019

Fake oder echt? Fahrerloser Tesla wird von der Polizei angehalten

Ein Tesla-Fahrer spielt sich mit der Smart Summon-Funktion, als die Polizei einschreitet und das Fahrzeug anhält.

Die autonome Ausparkfunktion, die durch ein Software-Update für Tesla-Autos verfügbar gemacht wurde, sorgt bereits seit einigen Tagen für Aufsehen. Nun wurde sogar ein fahrerloses Tesla Model 3 von der Polizei angehalten und kontrolliert.

Der bekannte YouTuber DragTimes, der bereits in der Vergangenheit durch spektakuläre Tests aufgefallen ist, war gerade dabei, die Selbstfahrfunktion Smart Summon auf einem Parkplatz auszuprobieren. Als er sein Tesla Model 3 mittels Smartphone-App über den nahezu leeren Parkplatz steuerte, übersah der Wagen offenbar ein Stoppschild.

Das blieb nicht unbemerkt: Die Polizei schritt ein. Die Beamten kontrollierten den Wagen und konnten sich aufgrund des fehlenden Fahrers ein Lächeln nicht verkneifen. Der Polizist: "Ich weiß nun wirklich nicht, wem ich jetzt den Strafzettel ausstellen soll."

Fake oder echt?

Die ganze Aktion sieht stark nach einem gestellten Video aus. Die Szenerie wirkt unecht und auch das Verhalten der Polizei scheint irgendwie im Vorhinein abgesprochen zu sein. Auch in den Kommentaren unter dem YouTube-Video weisen zahlreiche Nutzer daraufhin, dass das Video ein Fake sei.

Smart Summon Feature sorgt für Aufsehen

Mit der Smart Summon-Funktion können Tesla-Fahrer ihren Wagen per Smartphone-App herbeirufen. Dabei parkt das Fahrzeug selbständig aus und holt den Fahrer ab. Das Auto fährt dabei lediglich mit einer Höchstgeschwindigkeit von 5 km/h. Tesla weist die Nutzer ausdrücklich darauf hin, dass sie immer noch verantwortlich für das Fahrzeug und dessen Fahrweise sind.

Da es in den vergangenen Tagen zu einigen Unfällen bei der Smart-Summon-Nutzung gekommen ist und einige Tesla-Fahrer gefährliche Situationen provozierten, hat sich auch die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA eingeschalten. Man prüfe ganz genau, wie Tesla-Fahrer die Funktion nutzen, heißt es von der NHTSA.