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Digital Life
06/04/2020

Filmemacher jagte echte Boeing 747 in die Luft: "Es war billiger"

Statt einer Computeranimation hat der Regisseur Christopher Nolan ein echtes Flugzeug explodieren lassen.

Der neue Film "Tenet" von Regisseur Christopher Nolan, der vor allem durch seine Batman-Filme Bekanntheit erlangte, kann mit einer Besonderheit aufwarten. In dem Film ist die Explosion einer Boeing 747 zu sehen.

Nun könnte man darauf schließen, dass es sich dabei um eine computeraniminerte Szene handelt, oder dass das gefilmte Flugzeug lediglich ein Miniaturmodell war - alles falsch. Für die Produktion des Films wurde ein echter Jumbojet angeschafft und anschließend in die Luft gejagt.

Produktionskosten von 183 Millionen Dollar

Eigentlich war zunächst tatsächlich eine Kombination aus Miniatur-Flugzeug und visueller Effekte geplant. "Dann haben wir angefangen zu rechnen. Und es hat sich dabei gezeigt, dass es tatsächlich effizienter ist, ein echtes Flugzeug zu kaufen und die Sequenz real aufzunehmen anstatt mit Miniatur-Modellen und CGI zu arbeiten", sagte der Regisseur in einem Interview mit dem Magazin Total Film.

In dem Trailer zu Tenet ist die Szene ansatzweise zu sehen. Die Produktionskosten des Films werden mit 183 Millionen US-Dollar angegeben. Wie viel davon für den Kauf der Boeing 747 angefallen ist, ist nicht bekannt. Der Kinostart ist für Mitte Juli geplant.

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