Female hand holding an ipad showing Google.

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Digital Life

Google will Accounts auf Zwei-Faktor-Authentifizierung umstellen

Vergangenes Jahr haben laut Google um 300 Prozent mehr Personen nach „Wie stark ist mein Passwort?“ gesucht als im Vorjahr. Das gab Google am „World Password Day“ bekannt, der bekanntlich jedes Jahr am ersten Donnerstag im Mai zelebriert wird. Google fordert derzeit alle Nutzer*innen aktiv dazu auf, die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung (2SV) zu aktivieren.

Zwei-Faktor-Authentifizierung

Diese dient als zweite Quelle, um neben dem Passwort noch einmal extra zu bestätigen, dass man der Inhaber oder die Inhaberin eines Accounts ist. Google will aktuell, dass möglichst viele Menschen die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren, weil man diese bald per Default einstellen will. Das bedeutet, dass Google dieses wichtige Sicherheitsfeature zum Standard machen möchte. Das geht aber nur, wenn möglichst viele Menschen mitmachen.

Deshalb macht es Google auch allen so einfach wie nur möglich. Android-Nutzer*innen können etwa auch den Sicherheitsschlüssel auf ihrem Smartphone dafür nutzen, für iPhone-Nutzer*innen gibt es die Google-Smart-Lock-App. Den Sicherheitsschlüssel können Android-Nutzer*innen ganz einfach auf ihrem Smartphone aktivieren. Damit seien Google-Nutzer*innen noch besser vor Phishing-Angriffen geschützt, als wenn sie auf die Aktivierung von Push-Nachrichten oder SMS setzen, heißt es seitens Google.

Doch Google teilte auch mit, an einer „Zukunft ohne Passwörter“ zu arbeiten. Bevor es soweit ist, wird allerdings noch Zeit verstreichen.

So sieht der Sicherheitscheck aus, wenn er ein paar kompromittierte Passwörter findet

Integrierter Passwort-Manager

Mit dem in Chrome, Android und auch in iOS integrierten Google Passwort-Manager müssen sich User*innen ihre Passwörter aber zumindest nicht mehr selbst merken. Damit lassen sich Passwörter, wenn man mit seinem Google-Account angemeldet ist, im Browser ganz automatisch einfügen. Wenn ein Passwort einmal kompromittiert wurde, werden Nutzer*innen von Google darüber informiert und können dies ändern.

Außerdem hat Google einen eigenen „Sicherheitscheck“, mit dem User*innen kontrollieren können, ob es Passwörter gibt, die kompromittiert worden sind und die sie besser ändern sollten. Denn längst wird nicht mehr empfohlen, die „Passwörter so oft wie möglich zu wechseln“. Wenn sie aber von Kriminellen ausgeforscht worden sind, oder etwa in einem Datenleck aufgetaucht sind, gilt es, sie zu wechseln.

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