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Digital Life
09/09/2020

Nach Razzia: Kaum noch neue Raubkopien

Der Schlag gegen das Piraterienetzwerk "Sparks Group" führte zu einem starken Rückgang von illegal verfügbaren Inhalten.

Vor mittlerweile fast 2 Wochen zerschlugen Polizeibehörden in einer weltweiten Aktion das Piraterienetzwerk "Sparks Group". Der Schlag gegen die illegale Verbreitung von Inhalten dürfte in der Szene einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben, wie Torrentfreak berichtet.

Einbruch

Die Anzahl der verfügbaren Inhalte in einschlägigen Netzwerken ist jedenfalls stark zurückgegangen, heißt es unter Verweis auf Daten von Predb.org. Wurden eine Woche vor den ersten Razzien noch knapp 1.950 Neuveröffentlichungen gezählt, waren es einen Tag danach nur noch 168.

Vom Rückgang sind so gut wie alle Kategorien von Inhalten betroffen, heißt es in dem Bericht weiter. Lediglich bei MP3s gebe es bereits wieder erste Anzeichen einer Erholung.

Vorsichtsmaßnahmen

Der starke Rückgang dürfte auch darauf zurückzuführen sein, dass viele Gruppen als Vorsichtsmaßnahme ihre Aktivitäten eingestellt hätten, so Torrentfreak. Daneben seien auch viele populäre Piraterie-Sites von den Behörden vom Netz genommen worden.

In den USA wurden bei den Razzien gegen das Piraterienetzwerk 2 Leute verhaftet und eine weitere Person auf freiem Fuß angezeigt. Den Beschuldigten drohen langjährige Haftstrafen.

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