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Digital Life
07/20/2020

VPN-Dienste geben Nutzerdaten preis

Bei insgesamt 7 VPN-Diensten wurden Datenlecks festgestellt. Nur einer davon wurde bisher aus dem Play Store genommen.

Normalerweise werden VPN-Dienste genutzt, um anonym im Internet surfen zu können. Nun wurde  bei mehreren Diensten Datenlecks festgestellt. Unter anderem waren fast 900 Gigabyte Nutzerdaten auf einem Server von UFO VPN unverschlüsselt abrufbar, wie ein Sicherheitsforscher ermittelt hat.

Nicht nur die IP-Adresse der Nutzer, sondern unter anderem auch ihr Passwort im Klartext oder ihr genutztes Betriebssystem waren ersichtlich, heißt es bei Android Police.

1,2 Terabyte

UFO soll sich auf die Anfrage des Sicherheitsexperten noch nicht gemeldet haben. In die Hände von Kriminellen sollen die Daten jedenfalls nicht gekommen sein.

Neben diesem Dienst haben Sicherheitsforscher von vpnMentor einige Tage später auch bei FAST VPN, Free PN, Super VPN, Flash VPN, Secure und Rabbit VPN ein ähnliches Datenleck gefunden. Insgesamt wurden nahezu 1,2 Terabyte Daten geleakt. Von diesen Diensten wurde bislang nur letzerer aus dem PlayStore genommen.

Wer einen der genannten Dienste nutzt, sollte sein Passwort ändern.