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Google schließt Stadia Spielestudios

Google Stadia ging Ende 2019 an den Start. Mit der Streaming-Plattform ist es möglich, ohne Konsole die neuesten Videospiele am TV, Notebook oder Handy zu spielen. Nun gab Google bekannt, 2 Spielestudios zu schließen, die gerade exklusive Games für Stadia entwickeln. Die Studios in Montreal und Los Angeles haben bisher noch kein Game veröffentlicht.

Rund 150 Entwickler sind betroffen, berichtet Kotaku. Diese sollen Google nicht verlassen, sondern „neue Rollen“ im Unternehmen bekommen, heißt es seitens des Konzerns. Manch prominente Spiele-Entwicklerin verlässt den Konzern allerdings auch, darunter etwa Jade Raymond, die dabei geholfen hat, Assassin’s Creed für Ubisoft zu entwickeln.

Spiele gestrichen

Google hat zeitgleich viele Spiele-Projekte gestrichen, vor allem jene, die nach 2021 veröffentlicht werden hätten sollen. Der Streaming-Service bleibt allerdings aufrecht. Mit der Auflassung der beiden Spielestudios ist allerdings unklar, ob es jemals exklusive Spieletitel auf die Plattform schaffen, oder ob es bei Titeln von anderen Anbietern bleibt.

Google will außerdem das Geschäftsmodell von Stadia erweitern. Laut Phil Harrison, Googles Stadia-Chef, wolle man verstärkt mit Partnern zusammenarbeiten. Dazu soll die Streaming-Technologie anderen Plattformen und Games-Publishern zur Verfügung gestellt werden. So könnte beispielsweise in Zukunft Electronic Arts seine Spiele exklusiv in einem eigenen Service zum Streaming anbieten, der die Technologie von Stadia nutzt.

Skeptische Analysten

Analysten und Branchen-Insider sehen Googles Schritte als kein gutes Zeichen. Sie mutmaßen, dass Google zu wenig User für Stadia hat und den Dienst deshalb nächstes Jahr einstellen wird. Die Entscheidung, die Technologie jetzt anderen Unternehmen zu verkaufen, sei noch ein Versuch Geld aus dem Projekt herauszuschlagen, bevor es mit Verlust abgeschrieben wird.

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