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Akkulaufzeit: Wie viel der Dark Mode auf iPhones bringt

Einer der größten User-Interface-Trends auf Smartphones war zuletzt der Dark Mode. Mit iOS 13 hielt der Modus auch Einzug auf Apples iPhones. Neben der Optik lässt sich durch den dunklen Modus auch Strom sparen, sofern man ein Gerät mit OLED-Screen verwendet. 

Test

Wie viel Akku sich auf einem iPhone mit Dark Mode tatsächlich sparen lässt, hat PhoneBuff ausprobiert und ein entsprechendes Video davon auf YouTube gestellt. Dabei kam das OLED-iPhone 11 Max sowie ein Roboter-Arm zum Einsatz, der es bedient. Beide Handys sind auf eine Helligkeit von 200 Nits eingestellt.

Der Unterschied ist demnach deutlich bemerkbar. Während dem iPhone ohne Dark Mode bereits der Strom ausgeht, ist bei dem Gerät mit dunkler Oberfläche noch rund 30 Prozent Akkuladung verbleibend. 

Hintergrund

Grund dafür ist die Hintergrundbeleuchtung, die bei LC-Displays notwendig ist. Jene ist dort auch an, wenn der Screen schwarz darstellt. Bei OLED-Displays ist hingegen jeder Bildpunkt einzeln beleuchtet. Pixel, die schwarz darstellen, sind auch tatsächlich ausgeschaltet und verbrauchen dadurch keine Energie. 

Hat man also eine Benutzeroberfläche mit viel schwarzen Flächen, sind bei einem OLED-Screen weniger Pixel eingeschaltet, was auch weniger Akku verbraucht. Nach dem gleichen Prinzip funktionieren Always-On-Displays, bei denen auf einem komplett schwarzen Hintergrund nur die Uhrzeit und Notifications angezeigt werden. 

Wie viel einem der Dark Mode wirklich bringt, hängt natürlich immer von der jeweiligen Art der Nutzung ab. Der Versuch zeigt aber, dass sich durch Aktivieren des dunklen Modus durchaus merkbar Strom sparen lässt.

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