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Corona: Längere Lieferzeiten bei Amazon in Österreich

Zahlreiche Geschäfte haben derzeit geschlossen, weshalb viele Menschen auf den Online-Handel zurückgreifen. Nun musste Amazon auch in Österreich und Deutschland auf die Corona-Krise reagieren. Das Unternehmen verzeichnete einen starken Anstieg an Bestellungen. Daher bearbeite man bestimmte Produkte bevorzugt, heißt es auf der Webseite.

Zu diesen Produkten zählt Amazon Lebensmittel, Gesundheits- und Körperpflegeprodukte und Artikel, die für die Arbeit von zu Hause benötigt werden. Bei Bestellungen, die nicht in diese Kategorien fallen, müsse man derzeit mit längeren Lieferzeiten rechnen, als man es gewohnt ist. Die Einschränkungen betrifft sowohl normale als auch Prime-Kunden.

Die Maßnahmen sollen die Sicherheit der Mitarbeiter gewährleisten, weshalb man bei Logistik und Versand anpassen musste, erklärt Amazon. In Italien hat das Unternehmen sein Angebot auf Artikel beschränkt, die für das tägliche Leben wichtig sind.

Prime-Day verschoben

Der Online-Handelsgigant Amazon verschiebt heuer den Prime-Day mindestens bis August. Dies könnte zu einer Belastung von 100 Mio.Dollar (knapp 92 Mio. Euro) führen, weil überschüssige Geräte dann mit einem Abschlag verkauft werden müssten, hieß es in internen Notizen aus einem Treffen.

Amazon lehnte eine Stellungnahme ab. Der US-Konzern hält den Prime Day mit Sonderangeboten seit 2015. Üblicherweise findet er im Juli statt.

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