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10/01/2020

Ikea nimmt Einweg-Batterien aus dem Sortiment

Weil Akkus nachhaltiger sind, will das schwedische Möbelhaus künftig (fast) keine Alkali-Batterien mehr verkaufen.

Aufgrund einer Studie, bei der die Lebenszyklen verschiedener Batterietypen untersucht wurden, hat sich Ikea dazu entschieden, in Zukunft Einweg-Batterien zu vermeiden. Typische Alkali-Batterien werden also nicht mehr angeboten, wie CNet berichtet. Es wird aber eine Ausnahme geben: Knopfbatterien. Für bestimmte Produkte seien die unersetzbar, es gebe keine baugleichen Akkus. Ikea wird sie deshalb weiterhin verkaufen.

5000 Tonnen Müll weniger

Von dem Schritt zur Einweg-Batterien-Verbannung erhoffe man sich einen positiven Einfluss auf die Umwelt. Zwischen September 2018 und August 2019 hat Ikea weltweit 300 Millionen Batterien verkauft. Laut interner Berechnung würden jährlich 5000 Tonnen Müll gespart, wenn die Ikea-Kundschaft von Alkali-Batterien auf Akkus wechselt und diese mindestens 50 Mal wieder auflädt.

Ab Oktober 2021 ist Schluss

"Wir sind auf einer Reise, um Menschen dazu zu inspirieren und sie dazu zu befähigen, gesündere und nachhaltigere Leben innerhalb der Grenzen des Planeten zu leben", meint Ikea Nachhaltigskeits-Managerin Caroline Reid. Bis Oktober 2021 sollen die noch vorhandenen Bestände an Alkali-Batterien noch verkauft werden, danach ist Schluss.

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