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10/28/2019

iOS 13.2 zum Download verfügbar: Bessere Bilder und neue Emojis

Mit dem seit Montag verfügbaren iOS-Update gibt es eine Reihe von Verbesserungen wie Deep Fusion.

von Martin Stepanek

Wenige Wochen nach den ersten iOS-Updates hat Apple am Montag bereits iOS 13.2 veröffentlicht. Die Aktualisierung verspricht einige Neuerungen, vor allem für Besitzer des iPhone 11 und iPhone 11 Pro. Die Rede ist von der Fototechnologie "Deep Fusion", die offenbar nicht mehr rechtzeitig zur Veröffentlichung der neuen iPhones fertiggeworden ist. Diese soll mittels komplexen Computeralgorithmen die Qualität von Aufnahmen bei mittelguten Lichtverhältnissen und in Innenräumen verbessern.

Bessere Bilder mit Deep Fusion

Mit Deep Fusion erhalten die neuen iPhones eine dritte Technologie, die je nach Umgebungslicht automatisch greift. Während Smart HDR für helle bis mittelhelle Situationen bei der Standard-Kamera und für sehr helle Situationen bei der Telelinse im iPhone 11 Pro vorgesehen ist, greift in dunklen Belichtungssettings der Nachtmodus. Dazwischen kommt der neue Deep Fusion-Modus zum Einsatz, der wie Smart HDR ebenfalls verschiedene Aufnahmen kombiniert, darunter eine mit längerer Belichtungszeit.

Mit Deep Fusion will Apple sicherstellen, dass die Farbgebung - etwa bei Innen-Porträts - möglichst natürlich ist, gleichzeitig aber auch viele Details - etwa Haare und Mimik - auf dem Foto festgehalten werden. Anders als bei Smart HDR und Nachtmodus, der zwar auch automatisch genutzt, aber manuell deaktiviert bzw. aktiviert werden kann, soll bei Deep Fusion alles vollautomatisch im Hintergrund passieren. Man wolle User nicht unnötig mit der komplexen Technologie verwirren, sondern am Ende einfach das beste Bild präsentieren.

Emojis und Siri

Abgesehen von der neuen Fototechnologie und der Möglichkeit, die Videoauflösung und Framerate direkt über die Kamera-App desiPhone 11 und iPhone 11 Pro zu ändern, bringt iOS 13.2 über 70 neue und aktualisierte Emojis. Darüber hinaus kann man Apple nun verbieten, über Siri getätigte Anfragen und etwaige Interaktionen mit Siri auf den Apple-Servern zu speichern. Auch den Verlauf von Siri-Anfragen können nun in den Siri-Einstellungen gelöscht werden.