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02/14/2020

MacBook Pro 16 nervt Nutzer: Zu laut und zu heiß

Das neue MacBook Pro mit 16-Zoll-Display kämpft mit Kühlproblemen. User suchen verzweifelt nach einer Lösung.

Mit dem neuen MacBook Pro mit 16-Zoll-Display wollte Apple im November 2019 sein angekratztes Image in puncto Notebooks polieren. Nach jahrelanger Kritik an der ultraflachen, aber unzuverlässigen "Butterfly"-Tastatur, sollte ein völlig neues Keyboard die Apple-Community wieder gütig stimmen.

Die ersten Tests waren vielversprechend. Ein Problem mit seltsamen Knackgeräuschen konnte per Software-Update gelöst werden. Doch nun mehren sich andere Beschwerden.

Lauter Lüfter und Hitze

So finden sich in diversen Foren seitenlange Diskussionsbeiträge, die von lauten Lüftergeräuschen und großer Hitzeentwicklung berichten. Diese würden auch auftreten, wenn die CPU des MacBook Pro kaum ausgelastet sei und auch keine Video- bzw. Grafikbearbeitung mache. Allein im Apple-Supportforum zieht sich der im November gestartete Thread mittlerweile über 59 Seiten.

Den Beschwerden zufolge dürften die Probleme verstärkt bei Geräten auftreten, die als Grafikkarte eine Radeon Pro 5000M von AMD eingebaut haben und externe Monitore nutzen. So soll die Grafikkarte schnell auf 20 Watt Leistungsverbrauch steigen. Die Temperatur soll um zusätzliche 30 Grad ansteigen und etwa den Bereich der Touchbar sehr heiß werden lassen. Teilweise seien Temperaturausbrüche bis über 90 Grad zu verzeichnen, obwohl das System nicht ausgelastet sei.

Nutzer suchen nach Lösung

Den meisten Nutzern, die das MacBook Pro auch beruflich verwenden, geht es weniger darum, Apple zu dissen. Vielmehr suchen sie verzweifelt nach einer Lösung, um die Geräte verwenden zu können. Bis dato dürfte allerdings nur helfen, keinen Monitor anzuschließen bzw. das MacBook Pro zu schließen, wenn man daran nicht vorbeikommt.

Ein möglicher Hinweis, dass doch mehrere Käufer unzufrieden waren und ihr Gerät zurückgegeben haben, ist der Umstand, dass das MacBook Pro 16 Zoll in den USA bereits gebraucht im Apple Store verfügbar ist. Normalerweise werden aktuelle Geräte erst mit größerer Verzögerung als "Refurbished" offiziell von Apple angeboten. In Deutschland und Österreich sind die neuen MacBook Pros allerdings noch nicht über diese Schiene erhältlich.

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