FILE PHOTO: Tesla Model S drives during electric car E-Rallye Baltica 2019 in Latvia

© REUTERS / Ints Kalnins

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Radaufhängung von Tesla Model S bricht bei 200 km/h

Ein Schweizer Tesla Fahrer dürfte vor kurzem Glück im Unglück gehabt haben. In einem Online-Forum berichtet er davon, dass ihm bei einer Fahrt von Stuttgart nach Zürich auf der Autobahn bei einer Geschwindigkeit von 200 km/h die Radaufhängung gebrochen sei. Ihm selbst sei dabei nichts passiert, der Schaden am Wagen habe aber mehr als 7.500 Schweizer Franken (rund 7.000 Euro) betragen.

Garantie abgelaufen

Nach dem Bremsen habe er lautes Knallen gehört und im Rückspiegel starken Rauch gesehen, bevor die Lenkung blockierte, erzählte der Tesla-Fahrer. Tesla habe sich unter Verweis auf die bereits abgelaufene Garantie geweigert, für den Schaden aufzukommen, berichtet InsideEV. Seitens des Unternehmens hieß es lediglich, dass es sich um normale Verschleißerscheinungen handeln könnte.

Weitere Schadensmeldungen

Weil er erst 80.000 Kilometer mit dem Auto zurückgelegt hatte, fiel es dem Schweizer schwer, die Erklärung zu akzeptieren. Nachdem er in Online-Foren darüber berichtete, meldeten sich auch andere Tesla-Fahrer, die ähnliche Erfahrungen machten,  allerdings nicht bei so hohen Geschwindigkeiten.

Dass Probleme mit Federungen und Querlenkern häufig auftreten dürften, zeigen laut InsideEV Berichte von Fahrern in unterschiedlichen Online-Foren. Sie dürften nicht nur das Model S, sondern auch das Model X betreffen, wie ein in einem Tesla-Forum veröffentlichtes Video zeigt:

Auch über Probleme mit der Federung beim Model 3 gibt es in Online-Netzwerken Beschwerden. Eine Anfrage von InsideEV bei Tesla blieb bislang unbeantwortet.

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