A Tesla 3 model is remotely driven with the company's phone app in Pomona, California
© via REUTERS / GEORGE SZETO

Produkte

Software-Update: Tesla Autopilot fährt "wie Betrunkener"

Die neue Tesla-Software V10, die seit Ende September an Besitzer ausgeliefert wird, bringt einige neue Funktionen für die Elektroautos. In den USA gibt es mit Smart Summon nun etwa die Möglichkeit, das Auto mit einer erneuerten Version des Autopiloten auf Parkplätzen autonom zu seinem Besitzer navigieren zu lassen. 

Die Konsumentenschützer der Non-Profit-Organisation Consumer Reports haben Smart Summon nun einige Zeit lang getestet und sind mit den Ergebnissen alles andere als zufrieden. Smart Summon würde nur “zeitweise” korrekt funktionieren, heißt es in einem Bericht. So würde die Software manchmal einen Parkplatz mit einer öffentlichen Straße verwechseln. Manchmal würde sich das Auto “ "wie ein betrunkener oder abgelenkter Fahrer" verhalten und plötzlich auf eine andere Fahrspur abbiegen. 

“Beta-Test in der Öffentlichkeit”

Die Konsumentenschützer werfen Tesla vor, eine unfertige Variante der Software ausgeliefert zu haben und die Öffentlichkeit für einen Beta-Test zu missbrauchen. Es wird auch darauf hingewiesen, dass bereits die US-Verkehrsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) die Funktion untersuche. 

Tesla selbst reagierte trotz mehrmaliger Anfragen von Consumer Reports nicht, wie die Organisation schreibt. Auch auf die Anfragen anderen Medien, die über die Erkenntnisse berichten, gab es keine Antworten. 

Zuvor berichteten bereits Tesla-Fahrer von Schwierigkeiten mit Smart Summon. In einigen Fällen ist das Auto auf der falschen Fahrbahn gefahren oder hat vor Ausfahrten nicht gebremst. Die Probleme wurden unter dem Hashtag #TeslaSummonIssues gesammelt.

Hat dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!

Kommentare