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04/05/2020

Zoom ab sofort nur noch mit Passwort nutzbar

Die in der Krise stark nachgefragte Videokonferenz-Software will „Zoombombing“ verhindern und verschärft die Zutrittsmöglichkeiten.

Die Videokonferenz-Software Zoom ist derzeit in aller Munde. Einerseits wurde die Software wegen zahlreicher Datenschutz- und Sicherheitsmängel gerügt, andererseits kommt sie in Zeiten der Krise vermehrt zum Einsatz, und zwar auch für sogenannte Online-Treffen zwischen Privatpersonen. Dafür werden vor allem Meetings genutzt, die mit einer Meeting-ID frei zugänglich sind. Die URLs sind teilweise frei im Netz verfügbar, oder leicht zu erraten.

Maßnahmen gegen Zoombombing

Bei diesen ungeschützten Zoom-Events kommt es dann häufig zum sogenannten „Zoombombing“. Das bedeutet, dass Personen, für die die Konferenz gar nicht gedacht war, den Meetings beitreten, um die Veranstaltungen auf unterschiedliche Art und Weise zu stören. Manchmal gibt es blöde, zwischengeschobene Kommentare, manchmal crashen Nackte die Konferenzen.

Nun reagiert Zoom auf dieses Problem und führt eine verpflichtende Nutzung von Passwörtern bei, wie Techcrunch berichtet. Seit Samstag können Zoom-Meetings nur noch mit Meeting-ID und Passwort erstellt werden. Das Passwort ist dann zwingend notwendig, um einer Video-Konferenz beizutreten. Der Host des Meetings muss die Personen, die beitreten möchten, zudem einzeln freischalten. Die Gäste kommen, bevor sie Zutritt bekommen, in eine Art „Warteraum“.

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