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Science

China klont Polizeihund, um Trainingszeit zu verkürzen

Das Training eines Polizeihundes dauert lange und ist kostenintensiv. Ein Grund dafür ist, dass jeder Hund unterschiedliche Qualitäten und eine eigene Persönlichkeit hat. Selbst wenn es dieselbe Rasse ist, kann es gravierende Unterschiede geben.

Um diesen Unsicherheitsfaktor auszuschließen, klont China Hunde. Das Resultat ist zwei Monate alt, ein Kunming Wolfshund und heißt Kunxun. Der DNA-Spender für Kunxun ist ein für besonders gut befundener Polizeihund. Dafür wurden somatische Zellen aus der Haut des Behörden-Vierbeiners extrahiert.

Laut den Forschern sei Kunxun vielversprechend. Er zeige eine Begabung für das Aufspüren und andere Fähigkeiten, die ein Polizeihund benötige. Kunxun sei derzeit ein Experiment. Man plane innerhalb der nächsten zehn Jahre die „Serien-Klonung“ von Polizeihunden. Eine DNA-Datenbank mit verschiedenen Rassen soll dabei helfen, immer den gerade benötigten Diensthund schnell klonen zu können.

Wie üblich sollte man vorsichtig sein bei wissenschaftlichen Erfolgsmeldungen aus China. Der Bericht über Kunxun kommt von der staats-finanzierten China Daily.

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