© APA/AFP/PRAKASH SINGH

Science
08/19/2020

Forscher fordern Maskenpflicht in öffentlichen Toiletten

Beim Betätigen der Spülung würden zu viele virusgeladene Aerosole im Raum verteilt.

Das Ergebnis einer chinesischen Studie in Hinsicht auf öffentliche Toiletten ist in vielerlei Hinsicht unangenehm: Sie fanden heraus, dass beim Spülen einer Toilette oder eines Urinals eine Wolke an infektiösen Aerosolen im Raum verteilt werden könnten. Diese könnten eingeatmet werden und zu einer Verbreitung des Coronavirus führen.

Die im Fachmagazin „Physics of Fluids“ erschienene Studie von Wissenschaftlern der Yangzhou University in China hatte gezeigt, dass auf öffentlichen Toiletten eine hohe Ansteckungsgefahr herrschen könnte. Die Forscher simulierten, dass mehr als 57 Prozent der Partikel vom Urinal abgestoßen und im Raum verteil werden. Zudem werden diese Partikel deutlich schneller im Raum verteilt, als bei einer Toilette. So brauchen sie lediglich 5,5 Sekunden, bis sie sich in Höhe der Oberschenkel befinden. Bei einer Toilette dauert dies ungefähr 35 Sekunden.

Daher appellieren die Forscher nun, dass auch in öffentlichen Toiletten ein Mund-Nasen-Schutz Pflicht sein sollte. „Unsere Arbeit zeigt, dass das Herunterspülen von Urin tatsächlich die Ausbreitung von Viren und Bakterien fördert“, sagte Xiangdong Liu, der an der Studie beteiligt war.

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