JWST - Orion-Nebel

JWST - Orion-Nebel

© APA/AFP/NASA/ESA/CSA/HANDOUT / HANDOUT

Science

Neues James-Webb-Bild zeigt Orion-Nebel in erstaunlichem Detail

Der Orionnebel ist eine kosmische Region, die aus Gas und Staub besteht. In der Region entstehen Sternen, die dem Nebel seine Leuchtkraft verleihen. Nun wurde der Orionnebel erstmals mit dem neuen James-Webb-Teleskop (JWST) abgelichtet.

"Es sind die erstaunlichen Details, wie scharf die Bilder sind, all diese fadenförmige Strukturen", sagt die Astronomin Els Peeters gegenüber CBC News. Sie ist an der Erforschung des Orionnebels maßgeblich beteiligt und von der Qualität der JWST-Bilder begeistert.

Sternenkindergarten im Orionnebel

Das Bild zeige die innere Region des Orionnebels, der rund 1.400 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, schreibt der Astronom Paul Byrne auf Twitter. Zu sehen sei eine Art Kindergarten, in dem sich junge Sterne tummeln.

Aufgenommen wurde das Bild mit der NIRCam des James-Webb-Teleskops. Es wurde mithilfe mehrerer Filter angefertigt. Das Bild zeigt übrigens nur einen kleinen Ausschnitt des Orionnebels. Prominent zu sehen ist unter anderem der so genannte "Orion Bar" (Orion-Balken) - eine besonders dichte kosmische Wolke.

JWST im Vergleich zu Hubble und Spitzer

Diese Region des Orionnebels wurde bereits mithilfe des Hubble- sowie des Spitzer-Teleskops abgelichtet. Die beiden Astrophysiker Eric Lagadec und Olivier Berné haben Vergleichsbilder veröffentlicht, die die Detailtreue des neuen James-Webb-Teleskops zeigen.

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