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Science

Starlink-Satelliten dürfen in niedrigeren Bahnen fliegen

Die US-Behörde Federal Communications Commission (FCC) hat SpaceX die Genehmigung erteilt mehr als 2.800 Satelliten seines Starlink-Netzwerkes in niedrigeren Erdumlaufbahnen fliegen zu lassen, als ursprünglich geplant, berichtet The Verge.

Die SpaceX-Konkurrenten Amazon und OneWeb hatten zuvor versucht, eine solche Genehmigung zu verhindern. Sie äußerten Bedenken, die SpaceX-Satelliten könnten Frequenzstörungen verursachen und das Risiko von Satellitenkollisionen erhöhen.

Die Genehmigung der FCC bedeutet, dass SpaceX die Höhe seiner nächsten Satelliten von zuvor geplanten 1.150 Kilometer auf 550 Kilometer absenken kann. In der Höhe sollen auch die Satelliten von Amazons Project Kuiper fliegen.

Bedingungen

Die Behörde verband die Genehmigung allerdings mit Bedingungen. So muss sich SpaceX mit anderen Satelliten-Internetbetreibern abstimmen, um sicherzustellen, dass die Signale seiner Satelliten andere nicht stören. Das Unternehmen muss darüber hinaus halbjärhliche Berichte vorlegen, in denen Fehler und "Konjunktionsereignisse" aufgelistet werden müssen. Von einer Konjunktion spricht man dann, wenn sich 2 Satelliten zu nahe kommen und Ausweichmanöver eingeleitet werden müssen.

SpaceX hat bisher etwas mehr als 1.300 Satelliten für sein globales Satelliten-Internet im Orbit. Tausende weitere sollen sukzessive folgen. Auch Amazon und OneWeb arbeiten an einem Satelliten-Internet. OneWeb hat bisher 182 Satelliten im All, Amazons Project Kuiper hat bereits die Genehmigungen für mehr als 3.000 Satelliten, im All befindet sicher aber noch keiner.

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