Science

Verschwundene Sterne könnten auf außerirdisches Leben hindeuten

Astronomen haben alte Aufnahmen von fernen Sternen mit aktuellen Bildern verglichen und festgestellt, dass zahlreiche Himmelskörper mittlerweile verschwunden sind. Warum die Sterne nicht mehr sichtbar sind, stellt die Wissenschafter vor einem Rätsel und regt waghalsige Theorien an.

1950 haben Astronomen am U.S. Naval Observatory das Teleskop auf die Lupus-Konstellation gerichtet und abfotografiert. 66 Jahre später haben Wissenschafter aus Schweden dieses Bild reproduziert. Dabei ist ihnen aufgefallen, dass sie nicht mehr sichtbar ist. Und das obwohl nun ein wesentlich besseres Teleskop verwendet wurde. Eine Erklärung für das Verschwinden konnten die Forscher nicht liefern.

Hunderte Sterne verschwunden

Diese rätselhafte Abweichung veranlasste die Wissenschafter, zahlreiche historische Aufnahmen mit aktuellen Bildern zu vergleichen. Festgestellt wurde, dass mehr als hundert Sterne im Laufe der vergangenen Jahrzehnte nicht mehr auffindbar sind. Publiziert haben die Forscher ihre Ergebnisse im "Astronomical Journal".

Gewagte Theorien

"Wird ein Stern nicht von einem Schwarzen Loch aufgesogen, gibt es bislang keine wissenschaftliche Erklärung für das Verschwinden von Sternen", schreibt das Forscherkollektiv in einer aktuellen Studie. Die Suche nach möglichen Erklärungen reiche von traditionellen, astronomischen Ansätzen bis hin zu waghalsigen Theorien über technisch-fortgeschrittene Zivilisationen, heißt es von den Forschern.

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